Panorama

Unglück in Stubaier Alpen27-Jähriger Hesse stürzt in Tiroler Bergen in den Tod

15.09.2026, 12:24 Uhr
00:00 / 01:50
imago0794774305h
Blick auf die Starkenburger Hütte unterhalb des Berges Hoher Burgstall. (Archivbild) (Foto: IMAGO/Berlinfoto)

In den Stubaier Alpen will ein junger Mann aus Hessen über einen Höhenweg zu einer Hütte wandern - doch sein Ziel erreicht er nicht. Augenzeugen schildern, wie der Frankfurter in die Tiefe stürzt. Ein ähnliches Unglück ereignete sich nur wenige Tage zuvor.

Ein junger Wanderer aus Frankfurt am Main ist bei einem Absturz in den Tiroler Bergen ums Leben gekommen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, passierte der Unfall am Montag in den Stubaier Alpen. Der 27-Jährige hatte den Angaben nach auf der Starkenburger Hütte übernachtet. Er brach in den Morgenstunden auf, um in Richtung der Franz-Senn-Hütte zu wandern. Die Route führte über einen markierten Höhenweg.

Am späten Vormittag beobachteten laut Polizei Augenzeugen, wie der Mann bei der rund 2600 Meter hohen Wildkopfscharte oberhalb des Pfades aus bisher ungeklärter Ursache den Halt verlor. Der 27-Jährige stürzte über den Weg hinweg und dann über eine sehr steile, mit Felsen durchsetzte Wiese ab. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen, wie die Polizei berichtete.

Ein ähnliches Unglück ereignete sich erst wenige Tage zuvor: Am Samstagabend war ein 31-Jähriger aus Bayern in den Stubaier Alpen beim Abstieg von der 3053 Meter hohen Inneren Wetterspitze abgestürzt. Der Bergsteiger aus der Oberpfalz erlitt schwerste Verletzungen, wie die österreichische Polizei mitteilte. Er befinde sich in kritischem Zustand und werde auf einer Intensivstation behandelt, hieß es am Montag vom Landeskrankenhaus in Innsbruck. An einer abschüssigen Stelle war der Mann ins Leere getreten.

Quelle: ntv.de, nbr/dpa

UnglückeAlpenFrankfurt am MainÖsterreich