Panorama

Angreifer tot Drei Kinder an US-Grundschule erschossen

16.10.2026, 01:52 Uhr
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Die Silver Rail Elementary School ist abgeriegelt. (Foto: AP Photo/Joe Kline)

An einer Grundschule im US-Bundesstaat Oregon kommt es zu einer blutigen Gewalttat. Ein bewaffneter Angreifer dringt in das Gebäude ein, drei Kinder und ein Erwachsener verlieren ihr Leben. Der Täter soll ein Teenager sein, auch er wird laut Polizei erschossen.

Bei einem Schusswaffenangriff in einer Grundschule in den USA sind Berichten zufolge vier Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern seien drei Kinder, berichteten die US-Sender CBS und CNN unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der Angreifer wurde nach Polizeiangaben am Tatort in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon erschossen. 

Die Polizei machte zunächst keine genauen Angaben zur Zahl der Toten oder Verletzten. Es gebe "mehrere Opfer, unter ihnen auch Kinder. Mindestens zwei Menschen wurden demnach ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Gesundheitszustand sei ungeklärt. Polizeisprecherin Sheila Miller sagte, als die alarmierten Beamten am Tatort eintrafen, sei der Schütze erschossen worden. Wer das Feuer auf den Täter eröffnete, sei noch unklar.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Tat von einem einzelnen Angreifer verübt. Er sei kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte in der Schule erschossen worden, sagte Miller. Ob die Polizei ihn erschoss oder eine dritte Person, war zunächst unklar - ebenso wie die genauen Umstände und das Motiv der Tat. Laut CBS News soll es sich bei dem Täter um einen Teenager handeln, der angeblich von einem Passanten erschossen wurde.

Mehr Schusswaffen als Einwohner

Im ersten Notruf bei der Polizei hatte es zunächst geheißen, ein Mann habe auf ein Auto geschossen. Kurz darauf meldeten sich den Angaben zufolge weitere Anrufer und beschrieben, dass der Täter die Schule betreten und das Feuer eröffnet habe. Daraufhin sei ein Großaufgebot an Einsatzkräften ausgerückt. Nach Polizeiangaben besuchen zwischen 400 und 450 Schüler die Silver Rail Elementary School in Bend. Die Stadt liegt mittig im Westküsten-Bundesstaat Oregon und hat gut 100.000 Einwohner.

Waffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Auch an Schulen kommt es immer wieder zu Schusswaffenangriffen. Im Mai 2022 sorgte ein Massaker an einer Grundschule in der texanischen Stadt Uvalde für Entsetzen, bei dem 19 Kinder und zwei Lehrer getötet wurden. 

Versuche, die Waffengesetze zu verschärfen, scheitern jedoch regelmäßig am Widerstand der konservativen Republikaner und der mächtigen Waffenlobby. US-Präsident Donald Trump ist ein entschiedener Befürworter des in der US-Verfassung verankerten Rechts auf Waffenbesitz. 

Quelle: ntv.de, mau/AFP/dpa

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