Panorama

Zwischenfall am Flughafen Leipzig/Halle Frachtflugzeug geht in Flammen auf

Aus bisher unbekannten Gründen gerät eine Propellermaschine am Flughafen Leipzig/Halle in Brand. Zwar ist der Flughafenbetrieb für kurze Zeit eingeschränkt, der Passagierverkehr ist jedoch nicht betroffen. Über den Zustand der Fracht herrscht noch Unklarheit.

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Das Wrack der Antonow A12 wird untersucht.

(Foto: ZB)

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle ist eine Frachtmaschine in Brand geraten und ausgebrannt. Während der Löscharbeiten musste der Flughafen für etwa eine Stunde gesperrt werden, wie Flughafensprecher Uwe Schuhard mitteilte. "Seit 3.00 Uhr läuft der Betrieb wieder planmäßig." Für den Passagierverkehr, der nach einigen Stunden wieder anlief, gab es laut Schuhard keine Einschränkungen.

Das Feuer war kurz nach 2.00 Uhr in einer Antonow A12 ausgebrochen. Das Flugzeug war seit einer Stunde auf einem Standplatz und habe sich nicht, wie zunächst von der Polizei angegeben, auf dem Flugplatz bewegt, sagte Schuhard.

Ermittlungen laufen

Durch das Feuer sei der Mittelteil der Propellermaschine komplett ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit 60 Leuten und 15 Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa einer Stunde war das Feuer gelöscht. Die Antonow hatte lebende Küken an Bord. Ob einige der Tiere gerettet werden konnten, war zunächst noch unklar.

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) waren auf dem Flughafen Leipzig/Halle, um die Ursache zu ermitteln.

Quelle: ntv.de, dpa