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Unterstützung für Giffords Kelly geht in Pension

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Kelly war ein letztes Mal im All und geht nun in Pension.

(Foto: dpa)

Seit seine Ehefrau bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entging, ist für Mark Kelly kaum noch etwas wie zuvor. Dennoch flog der Astronaut noch einmal ins All, wie es sein Job ist. Nun kommt Garbrielle Giffords aus dem Krankenhaus und Kelly stellt seine beruflichen Pläne hintenan.

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Das Paar will seine Memoiren schreiben.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der US-Astronaut Mark Kelly will seine Karriere bei der NASA und der US-Marine im Oktober beenden. "Nach 25 Jahren im Dienste unseres Landes werde ich mich pensionieren lassen", erklärte Kelly, der als Kommandeur der "Endeavour"-Crew kürzlich die letzte Mission der US-Raumfähre ins All geleitet hatte.

Er werde sich zum 1. Oktober zurückziehen, um seine Frau, die Abgeordnete Gabrielle Giffords, unterstützen und bei seinen Töchtern sein zu können, hieß es zur Begründung weiter. Giffords war Anfang Januar bei einem Attentat schwer verletzt worden und hatte erst in der vergangenen Woche das Krankenhaus verlassen.

Kelly schloss nicht aus, zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den "Dienst des Landes" zu treten. Nach Angaben des US-Verlags Scribner wollen Kelly und Giffords nun aber erst einmal gemeinsam an ihren Memoiren schreiben. Kellys Zwillingsbruder Scott, der ebenfalls Astronaut ist, will weiter bei der US-Raumfahrtbehörde arbeiten.

Quelle: n-tv.de, AFP

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