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Schwere StichverletzungenPolizei findet zwei Tote in Bremen - Täter auf der Flucht

26.06.2026, 18:17 Uhr
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Polizei sichert den Tatort im Bremer Stadtteil Fähr-Lobbendorf. (Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann liegt verletzt auf der Straße und schreit. Anwohner rufen die Polizei. Doch für ihn kommt jede Hilfe zu spät. In der Nähe finden die Beamten eine tote Frau in einem Keller. Die Fahndung nach dem Täter läuft mit Hochdruck.

In Bremen sind zwei Tote gefunden worden. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens wurden und fahndet nach dem Täter. Einsatzkräfte entdeckten einen Mann mit tödlichen Stich- und Schnittverletzungen auf der Straße und eine tote Frau im Keller eines Mehrparteienhauses.

Anwohner meldeten einen laut schreienden und verletzten Mann auf der Straße im Ortsteil Fähr-Lobbendorf. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten schwere Stich- und Schnittverletzungen fest, trotz eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam jede Hilfe zu spät. Im Zuge des Einsatzes entdeckten die Ermittler außerdem die tote Frau im Keller eines nahegelegenen Hauses.

Der Notruf erreichte die Beamten gegen 14 Uhr. Wenige Stunden später ist der Tatort in einer Wohnsiedlung weiträumig abgeriegelt. Weiße Planen schützen die Leiche des Mannes vor Schaulustigen. Die Polizei ist mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, Beamte mit Maschinenpistolen sichern die Umgebung. Ihre Hoffnung: Der Täter könnte noch in der Nähe sein. Auf der Suche nach dem Unbekannten setzen die Ermittler auch Drohnen ein. Ob sie schon erste Hinweise zum Angreifer haben, sagen sie nicht.

Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Doch kurz nach der Tat sind viele Fragen offen: Wer sind die Toten und in welcher Beziehung standen sie zueinander? Kannten sie den Täter? Warum ging der Unbekannte mutmaßlich auf die beiden los? Und vor allem: Wer ist der Angreifer und wo hält er sich auf?

"Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen", teilte die Polizei mit. Sie fahndet nach dem Täter, der weiter auf der Flucht ist. Die Fahndung laufe "mit Hochdruck", hieß es. Doch sie geben schon vorsichtig Entwarnung: "Nach derzeitigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf eine konkrete Gefahr für unbeteiligte Personen vor".

Die Bremer Polizei bittet um Zeugenhinweise. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

Quelle: ntv.de, mwa/AFP/dpa

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