Panorama

Fallzahl erneut nur dreistellig RKI: Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 15,5

Der Abwärtstrend bei den täglich neu registrierten Corona-Infektionen setzt sich fort - und zwar deutlich: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt erstmals seit mehr als acht Monaten im 15er-Bereich. Zudem registriert das Robert-Koch-Institut erneut nur noch einen dreistelligen Wert bei den täglich neu registrierten Infektionen.

Den zweiten Tag hintereinander haben die Gesundheitsämter in Deutschland weniger als 1000 Neuinfektionen binnen eines Tages an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. So registrierte das RKI 652 neue Fälle, wie aus Zahlen vom Morgen hervorgeht. Sie geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.02 Uhr wieder. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 1204 Ansteckungen gelegen. Am gestrigen Montag hatte das RKI erstmals seit mehr als acht Monaten einen dreistelligen Wert bei den täglich neu registrierten Infektionen verzeichnet.

Auch die Entwicklung der täglich neu registrierten Todesfälle folgt weiter einem deutlichen Abwärtstrend. Den jüngsten Angaben zufolge haben die Gesundheitsämter zwar 93 weitere Sterbefälle an das RKI gemeldet. Vor einer Woche hingegen waren es 140 Tote gewesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten neuen Fälle pro 100.000 Einwohner - gab das RKI mit 15,5 an (Vortag: 16,6 ; Vorwoche: 22,9). Das ist der niedrigste Wert seit dem 2. Oktober, also seit fast achteinhalb Monaten.

Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge haben sich seit Beginn der Pandemie mindestens 3.716.170 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Gesamtzahl der Menschen, die im Zusammenhang mit einer nachgewiesenen Virus-Infektion gestorben sind, stieg demnach auf 89.937 an. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf mehr als 3,58 Millionen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montagabend bei 0,83 (Vortag 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

Quelle: ntv.de, cri/dpa

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