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Ein Fahrgast getötet Sylt-Zug rast in Viehherde

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Das Unglück ereignet sich in der Nähe von Bargum südlich von Niebüll in Nordfriesland.

(Foto: dpa)

Auf der Fahrt von Sylt nach Hamburg rast ein Zug in eine Rinderherde. Die beiden ersten Wagen des Zuges entgleisen. Ein Passagier kommt ums Leben, zwei weitere Menschen werden verletzt.

Bei einem Zugunglück auf der Strecke von Sylt nach Hamburg ist ein Fahrgast ums Leben gekommen. Der Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) sei in eine Rinderherde gefahren, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Zwei Fahrgäste hätten bei dem Unglück in der Nähe von Bargum (Schleswig-Holstein) Verletzungen erlitten und seien ins Krankenhaus gebracht worden. 23 Passagiere wurden nach Angaben der Bundespolizei von der Feuerwehr unverletzt gerettet und versorgt. Zunächst war von mehr Reisenden die Rede gewesen.

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Die Einsatzkräfte versorgen 30 bis 35 Fahrgäste.

(Foto: dpa)

Der NOB-Zug sei um 17.45 Uhr mit den Rindern kollidiert. Eine Schnellbremsung habe das Unglück nicht mehr verhindern können. Der Steuerwagen des Zuges sei komplett entgleist, der erste Zugwagen aus den Schienen gesprungen, stehe aber noch im Gleisprofil, sagte der Polizeisprecher. Die Strecke sei voll gesperrt worden. Die NOB richtete einen örtlichen Busersatzverkehr ein.

Die Aufräumarbeiten werden nach Angaben der Bundespolizei noch mindestens bis Sonnabend dauern. Das Gleisbett sei beschädigt worden. 120 Feuerwehrleute waren am Abend im Einsatz, dazu Bundes- und Landespolizisten. Die 23 unverletzten Passagiere seien in Hotels in Niebüll untergebracht worden, hieß es von der Bundespolizei. Die Geschäftsführerin der NOB, Martina Sandow, erklärte: "Ich bin geschockt von diesem Unglück und bin in Gedanken bei den Angehörigen des Opfers."

Erst im März vergangenen Jahres waren zwei Personenzüge in Niebüll nur knapp einem Frontalzusammenstoß entgangen. Ein aufmerksamer Bahnmitarbeiter hatte im letzten Moment ein Haltesignal auf Rot gesetzt und damit das Unglück verhindert. Die Züge kamen in etwa 100 Metern Abstand zum Stehen. Verletzt wurde damals niemand.

Quelle: n-tv.de, dpa

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