Politik

Frankreich vor dem 14. Juli 317 Autos abgebrannt

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Proteste in Montreuil bei Paris.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

In Frankreich sind in der Nacht zum Nationalfeiertag im ganzen Land mindestens 317 Fahrzeuge in Brand gesteckt worden. Das teilte die französische Polizei am Morgen in einer vorläufigen Bilanz mit.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um knapp sieben Prozent. In Frankreich kommt es in der Nacht zum Nationalfeiertag immer wieder zu derartigen Ausschreitungen. In diesem Jahr waren allein in Paris rund 10.000 Polizisten im Einsatz, um Krawalle zu verhindern.

Am Vorabend des Feiertags war es noch ruhig gewesen, tausende Menschen hatten an den traditionellen Tanz- und Musikveranstaltungen teilgenommen. In Paris versammelten sich Montagabend tausende Zuhörer auf dem Platz der Bastille vor zwei Konzertbühnen. Vor dem Eiffelturm warteten bereits Fans des Sängers Johnny Hallyday, der dort heute ein Gratis-Konzern geben will.

Frankreich gedenkt am 14. Juli der der Erstürmung des Pariser Bastille-Gefängnisses im Jahr 1789. Das Ereignis gilt als Beginn der Französischen Revolution.

Quelle: n-tv.de, AFP