Politik

Terror auf den Philippinen Abu Sayyaf tötet Soldaten

Der Terror auf den Philippinen reißt nicht ab. Bei mehreren Anschlägen sterben mehrere Elitesoldaten und Terroristen.

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Der Ort des Anschlags in Basilan.

(Foto: AP)

Bei einer Serie von Bombenanschlägen und anschließenden Schießereien sind im muslimischen Süden der Philippinen elf Menschen ums Leben gekommen. Die Armee machte die islamische Terrororganisation Abu Sayyaf für das Blutbad verantwortlich. Drei Extremisten seien getötet und zwei festgenommen worden, sagte ein Militärsprecher. "Wir haben alles unter Kontrolle", sagte ein Armeesprecher. "Wir haben die Stadt abgeriegelt."

Der erste Sprengsatz detonierte in einem geparkten Lastwagen vor einer Schule in Isabela City, rund 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Die Stadt liegt in der Provinz Basilan. Sie gilt als Rückzugsgebiet islamischer Extremisten.

Weitere Bomben gingen nahezu zeitgleich unter anderem vor einer Kirche und einem Sportkomplex hoch. Als Elitesoldaten zum Ort des ersten Anschlags eilten, gerieten drei in einen Hinterhalt der Täter und wurden erschossen. Bei der anschließenden Schießerei starben vier Zivilisten sowie ein Polizist und drei mutmaßliche Terroristen.

Die Abu Sayyaf wird von den USA und der philippinischen Regierung als Teil des Terrornetzwerks Al-Kaida angesehen. Die Gruppe wird für eine Reihe von Bombenanschlägen auf den Philippinen sowie für eine Vielzahl von Entführungen verantwortlich gemacht.

Quelle: ntv.de, dpa

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