Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Einigung bei Grundrente nutzt nur der SPD

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Vizekanzler Olaf Scholz wird beim Parteitag Anfang Dezember die Grundrente verteidigen müssen, um für den Fortbestand der Großen Koalition zu werben.

(Foto: dpa)

Ende vergangener Woche gelingt der Großen Koalition der Durchbruch bei der Grundrente. Die Entscheidung soll Handlungsfähigkeit beweisen. Doch im neuen RTL/n-tv Trendbarometer geht es nur für eine Partei aufwärts. Abschläge müssen am Parteitagswochenende ausgerechnet die Grünen hinnehmen.

In der Woche nach der GroKo-Einigung zur Grundrente geht es im RTL/n-tv Trendbarometer für die SPD aufwärts. Die Partei legt um zwei Punkte auf 15 Prozent zu. Die Koalitionspartner CDU und CSU können dagegen nicht profitieren: Die Union verharrt bei 26 Prozent.

Am vergangenen Sonntag hatten Union und SPD nach wochenlangen Verhandlungen verkündet, das Projekt aus dem Koalitionsvertrag umsetzen zu wollen. Statt einer ursprünglich vereinbarten Bedürftigkeitsprüfung soll es nun nur noch eine Einkommensprüfung geben. Der Ausgang des Streits sollte als Gradmesser für die Bewertung der Zusammenarbeit dienen. Die SPD will beim Parteitag Anfang Dezember über den Fortbestand der GroKo abstimmen.

Die Grünen müssen im RTL/n-tv Trendbarometer zum Parteitag in Bielefeld an diesem Wochenende einen Dämpfer hinnehmen. Die Partei verliert um zwei Prozentpunkt, fällt auf 19 Prozent. Die übrigen Parteien haben im Vergleich zur Vorwoche unveränderte Zustimmungswerte. Die AfD kommt auf 13, die Linke auf 10 und die FDP auf 9 Prozent.

Verheerend sind nach wie vor die Umfragewerte für CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Wenn die von Forsa Befragten die Kanzlerin respektive den Kanzler direkt bestimmen dürften, würden sich in einem Duell mit Vizekanzler Olaf Scholz von der SPD nur 14 Prozent für die Verteidigungsministerin entscheiden. Finanzminister Scholz käme dann immerhin auf 35 Prozent.

Auch in einer Wahlentscheidung zwischen AKK und dem Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck sähe es schlecht für die Unionsfrau aus. 15 Prozent wären für sie, 31 Prozent für Habeck. Träte Habeck gegen SPD-Mann Scholz an, wäre er knapp unterlegen. Die Forsa-Umfrage sieht Scholz mit 26 vor Habeck mit 24 Prozent.

Quelle: ntv.de, jog