Politik

RTL/ntv Trendbarometer Habeck überholt Scholz im Kanzlerrennen

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Die Wähler würden derzeit den Grünen Habeck seinem Rivalen Scholz von der SPD vorziehen - allerdings liegen beide abgeschlagen hinter CSU-Mann Söder.

(Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Die Wählergunst stabilisiert sich weiter: Im Vergleich zur Vorwoche können alle Parteien laut dem RTL/ntv Trendbarometer ihre Zustimmungswerte behalten. Deutlich vorne liegt weiterhin die Union, weit dahinter folgt die SPD. Bewegung gibt es hingegen bei der Kanzlerpräferenz.

Laut dem RTL/ntv Trendbarometer halten die Anhänger von Union, SPD und AfD weiter treu zu ihren Parteien: Bereits die fünfte Woche in Folge gibt es bei diesen dreien überhaupt keine Veränderungen bei der Präferenz. Die Union liegt mit 36 Prozent 8 Prozentpunkte über ihrem Wert Anfang des Jahres. Die SPD erhält mit 16 Prozent einen um 4 Prozentpunkte höheren Wert als Anfang des Jahres. Der AfD-Wert von 9 Prozent liegt 3 Prozentpunkte unter dem Wert im Januar.

Die FDP erhält in der vierten Woche hintereinander 5 Prozent, die Grünen stabilisieren sich bei 18 Prozent. Beide liegen mittlerweile jeweils 4 Prozentpunkte unter ihrem Jahresanfangswert. Die Linke erhält mit 9 Prozent genau so viel wie zum Jahresanfang. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen ist mit 23 Prozent ähnlich hoch wie die Zahl der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017, die damals 23,8 Prozent ausmachten.

Bei der Kanzlerpräferenz gibt es hingegen Veränderungen: Markus Söder von der CSU und SPD-Mann Olaf Scholz verlieren jeweils einen Prozentpunkt, während der Wert des Grünen Robert Habeck unverändert bleibt. Mit 17 Prozent lässt Habeck damit jedoch das erste Mal seit drei Wochen Scholz wieder hinter sich, der nur noch auf 16 Prozent kommt. In den beiden Vorwochen lagen sie noch gleichauf. Mit 36 Prozent liegt Söder jedoch weiterhin 20 Prozentpunkte deutlich vor Scholz und 19 Prozentpunkte vor Habeck. Der Rückhalt von Söder bei den CSU-Anhängern ist mit 83 Prozent größer als der von Scholz und Habeck bei den SPD- und Grünen-Anhängern, wo Scholz auf jeweils 64 Prozent kommt.

SPD verliert an Vertrauen

Nur noch 5 Prozent (2 Prozentpunkte weniger als in den letzten vier Wochen) trauen der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können. Der Union trauen das mehr als achtmal so viele, nämlich 42 Prozent aller Bundesbürger zu. Damit liegt der politische Kompetenzwert der SPD noch hinter dem der Grünen, denen 6 Prozent politische Kompetenz zutrauen. 5 Prozent trauen einer der sonstigen kleineren Parteien, 42 Prozent keiner Partei politische Kompetenz zu.

24 Prozent aller Bundesbürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. 49 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung der ökonomischen Lage, 24 Prozent mit keiner Veränderung.

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Quelle: ntv.de, kst