Politik

US-Vizepräsidentin in Guatemala Harris warnt Migranten: Kommen Sie nicht!

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Die illegale Einwanderung ist ein heikles Thema für die Regierung von Joe Biden. US-Vizepräsidentin Kamala Harris findet in Guatemala dazu klare Worte.

(Foto: AP)

Kamala Harris ist derzeit in Guatemala, es ist ihre erste Auslandsreise als US-Vizepräsidentin. Dabei geht es auch um den Kampf gegen Menschenschmuggel zur Eindämmung illegaler Migration. Diejenigen, die überlegten, die Reise zur US-Grenze zu wagen, warnt Harris: Wer kommt, werde zurückgeschickt.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat sich bei einem Besuch in Guatemala für eine Zusammenarbeit der beiden Länder in Migrationsfragen ausgesprochen. Ziel müsse es sein, die Fluchtursachen in dem zentralamerikanischen Land zu bekämpfen und Lösungen für "seit Langem bestehende Probleme" zu finden, sagte Harris bei einem Treffen mit Präsident Alejandro Giammattei in Guatemala-Stadt. Den Menschen müsse "ein Gefühl der Hoffnung" vermittelt werden. Es müsse verhindert werden, dass sie sich wegen der Missstände in ihrem Land zur Flucht in die USA gezwungen sähen.

Harris warnte die Bewohner des von Armut und Gewalt geplagten Landes davor, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen. Wer dies versuche, werde an der Grenze wieder zurückgeschickt. Denjenigen, die überlegten, die gefährliche Reise zur US-Grenze auf sich zu nehmen, sage sie: "Kommen Sie nicht." Die USA würden weiterhin ihre Gesetze durchsetzen und ihre Grenze sichern.

Gemeinsame Arbeitsgruppe

Die US-Vizepräsidentin kündigte an, gemeinsam mit Guatemala eine Arbeitsgruppe gegen Schmuggel und Menschenhandel einzurichten. Zudem sei ein Programm zur Unterstützung von Frauen sowie eine Kooperation bei Ermittlungen gegen die Korruption geplant.

Harris war im März von US-Präsident Joe Biden mit der Migrationspolitik betraut worden. Ziel ihrer Mission ist es, die Ursachen der illegalen Einwanderung zu bekämpfen. Das Thema steht auch bei der zweiten Station ihrer Reise im Mittelpunkt, wenn sie am Dienstag in Mexiko mit Präsident Andrés Manuel López Obrador zusammenkommt.

Heikles Thema für Biden-Regierung

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Die illegale Einwanderung hat sich zu einem heiklen Thema für Bidens Regierung entwickelt. Allein im April waren an der südlichen Grenze der USA fast 180.000 Menschen ohne gültige Papiere an der Einreise gehindert worden. Die oppositionellen Republikaner werfen Biden vor, für eine "Krise" an der Südgrenze verantwortlich zu sein, weil er die Einwanderung nicht eindämmen könne.

Die Ankunft Zehntausender Menschen vor allem aus Mexiko, Guatemala, Honduras und El Salvador stellt die US-Behörden vor gewaltige Herausforderungen. Sie haben große Probleme, die aufgegriffenen Migranten angemessen unterzubringen. Sorgen bereitet vor allem der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die ohne ihre Eltern unterwegs sind.

Quelle: ntv.de, abe/AFP

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