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RTL/n-tv Trendbarometer Linke verlieren, FDP legt zu

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Sahra Wagenknecht will bei den Linken keine Spitzenämter mehr besetzen.

(Foto: dpa)

Im aktuellen RTL/n-tv Trendbarometer geben die Linken Punkte ab, die FDP gewinnt leicht dazu. Die Werte der übrigen Parteien bleiben gleich. Stillstand ist das jedoch nur auf den ersten Blick, Bewegung steckt in einem anderen Bereich.

Nach der Ankündigung Sahra Wagenknechts, sich aus führenden Ämtern der Partei zurückzuziehen, verliert die Linke in der Wählergunst. Wären am Sonntag Bundestagswahlen, würden nur noch sieben Prozent der Bundesbürger der Partei ihre Stimme geben. Das geht aus dem RTL/n-tv Trendbarometer hervor. In der Woche zuvor lag der Wert der Partei noch bei acht Prozent. Leichten Aufwind bekommt die FDP und ist nach vier Wochen wieder zweistellig. Zehn Prozent der vom Umfrageinstitut Forsa Befragten würden den Liberalen ihre Stimme geben.

Die Werte für die übrigen Parteien bleiben unverändert. Die Unionsparteien bleiben bei 31, die SPD bei 15 Prozent. Die Grünen verharren bei 19, die AfD bei 12 Prozent. Union und SPD kämen demnach weiterhin nicht auf eine regierungsfähige Mehrheit. Die Zweier-Konstellation aus Union und Grünen würde die nötige Mehrheit von 50 Prozent erreichen.

Bei der Kanzlerpräferenz muss CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer weiter Punkte abgeben. Bei der Wahl zwischen ihr und SPD-Chefin Andrea Nahles würden 41 Prozent der Befragten AKK ihre Stimme geben. In der Woche zuvor lag dieser Wert bei 42, vor zwei Wochen bei 44 Prozent. Andrea Nahles käme demnach auf 15 Prozent, sie verbessert sich damit um einen Punkt im Vergleich zur vorherigen Umfrage. Bei der Wahl zwischen AKK und SPD-Vizekanzler Olaf Scholz würden 37 Prozent der Befragten der CDU-Chefin ihre Stimme geben (Vorwoche: 38 Prozent) und 24 Prozent Olaf Scholz (Vorwoche: 22 Prozent).

Bei der Frage nach der politischen Kompetenz können sowohl SPD als auch Union leicht zulegen. Der SPD trauen 6 Prozent zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. Das ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Der Union trauen das 23, nach 22 Prozent in der Vorwoche, zu.

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Quelle: n-tv.de, bdk

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