Politik

"Rote Linien" im Friedensprozess Liwni zieht Grenzen

Für Israel gibt es nach Worten von Außenministerin Zipi Liwni Grenzen für Kompromisse in den Friedensverhandlungen mit den Palästinensern. Liwni sagte dem israelischen Armeerundfunk zufolge, die internationale Gemeinschaft müsse verstehen, dass Israel bei den Gesprächen seine "rote Linien" nicht überschreiten werde. Dazu gehörten die Frage der Sicherheit des Landes, die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und die heiligen Stätten.

Diese Grenzen sollen bei den für heute in Jerusalem geplanten Gesprächen zwischen Ministerpräsident Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas vorgelegt werden, berichtete der israelische Onelindienst "Ynet". Laut "Ynet" war es das erste Mal, Liwni den Begriff "rote Linien" benutzte.

"Nicht um jeden Preis"

Auch Abbas machte einen Tag vor den neuen Verhandlungen deutlich, dass er einen Friedensschluss mit Israel "nicht um jeden Preis" anstreben werde. Die Möglichkeit, eine Einigung mit den Israelis müsse ergriffen werden, sagte er.

"Wir werden ernsthaft verhandeln und sind bereit, eine Lösung über alle Fragen des zukünftigen Status' (des palästinensischen Territoriums) zu suchen", sagte er, "aber nicht um jeden Preis".

Quelle: n-tv.de

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