Politik

Anti-britischer Krawall im Iran Mob greift Botschaft an

Dutzende Steinewerfer haben versucht, die britische Botschaft in Teheran zu stürmen. Eine Polizeikette hielt die etwa 100 vorwiegend islamischen Geistlichen davon ab, in einer Seitenstraße über eine Mauer auf das Gelände der Vertretung in der iranischen Hauptstadt zu klettern.

Die Demonstranten, die Feuerwerkskörper warfen, schwenkten Fahnen der vom Iran unterstützten libanesischen Hisbollah-Miliz. Sie trugen außerdem Plakate mit Bildern des Hisbollah-Führers Sajjed Hassan Nasrallah. Großbritannien als engster Verbündeter der USA ist häufig Ziel von Demonstrationen in einem Land ohne US-Botschaft.

Einer der Geistlichen spuckte auf das Botschaftsschild, das Demonstranten aus der Wand gerissen hatten. "Heute ist unsere Arbeit getan, aber nächste Woche werden wir die Leiche des Drecksacks Geoffrey Adams raustragen", rief er unter Hinweis auf den israelischen Botschafter.

Israel führt seit 24 Tagen im Libanon Krieg gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz. Der Iran erkennt Israel nicht an und Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat wiederholt das Existenzrecht des jüdischen Staates bestritten.

Quelle: n-tv.de