Politik

RTL/ntv-Trendbarometer Habeck fällt im Politiker-Ranking zurück

Während das wöchentliche Trendbarometer Trost für die Grünen bereithält, liegt der grüne Wirtschaftsminister Habeck im Politiker-Ranking nur noch auf Platz vier, gemeinsam mit Bundeskanzler Scholz.

Die Grünen haben ihren Abwärtstrend vorerst gestoppt. Im Vergleich zur Vorwoche gewinnen sie einen Prozentpunkt hinzu. Allerdings verliert der grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Politiker-Ranking elf Punkte und fällt auf den vierten Platz zurück. Im Juli hatte er noch Platz eins erreicht. Im wöchentlichen Trendbarometer verliert die SPD einen Punkt und liegt damit nun wieder hinter den Grünen. Die Werte aller sonstigen Parteien ändern sich nicht.

Würde der Bundestag jetzt gewählt, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl 2021: 24,1 Prozent), Grüne 20 Prozent (14,8 Prozent), SPD 18 Prozent (25,7 Prozent), AfD 13 Prozent (10,3 Prozent), FDP 7 Prozent (11,5 Prozent), Linke 5 Prozent (4,9 Prozent). Für sonstige Parteien würden sich 9 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden (8,7 Prozent). Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie der Unentschlossenen liegt bei 23 Prozent (23,4 Prozent).

Scholz und Merz in Kanzlerfrage gleichauf, Grüne dahinter

Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen und hätten sie die Wahl zwischen Amtsinhaber Olaf Scholz, Habeck und CDU-Chef Friedrich Merz, würden sich aktuell jeweils 22 Prozent aller Wahlberechtigten für Scholz und für Merz und nur noch 17 Prozent für Habeck entscheiden. 38 Prozent würden sich für keinen der Drei entscheiden. In der Vorwoche war Habeck noch auf 18 Prozent gekommen.

Hätten die Wahlberechtigten die Wahl zwischen Scholz, Merz und der grünen Außenministerin Annalena Baerbock, würden sich unverändert jeweils 23 Prozent für Scholz beziehungsweise Merz und noch 19 Prozent für Baerbock entscheiden. 35 Prozent würden sich weder für Scholz, Merz oder Baerbock entscheiden. In der Vorwoche hatte Baerbock 20 Prozent erreicht.

Günther führt Politiker-Ranking an

Die Mehrheit der Wahlberechtigten (60 Prozent) traut weiterhin keiner Partei mehr zu, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. 13 Prozent trauen den Grünen, jeweils 10 Prozent den Unionsparteien und der SPD, 3 Prozent der FDP und 4 Prozent den sonstigen Parteien politische Kompetenz zu.

Im Politiker-Ranking kommt, trotz ebenfalls großer Verluste, der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther auf Platz eins, allerdings zusammen mit Baerbock und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, die ebenfalls auf 45 Kompetenzpunkte kommen. Kanzler Scholz erreicht mit 44 Kompetenzpunkten zusammen mit Habeck Platz vier.

Anders fällt das Ranking aus, wenn man die jeweiligen Anhänger der einzelnen Parteien befragt. Nach diesen Zahlen kommt Habeck auf Platz eins - kein anderer Politiker ist bei den Anhängern seiner Partei so beliebt wie der Vizekanzler.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 20. bis 26. September 2022 erhoben. Datenbasis: 2505 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum Politiker-Ranking wurden vom 21. bis 23. September erhoben. Datenbasis: 1530 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa hier.
Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland.

Quelle: ntv.de, hvo

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