Politik

Bis zum 17. März Regierung will Einreiseverbote verlängern

232998770.jpg

Ob die Grenzkontrollen an der österreichischen und tschechischen Grenze fortgesetzt werden, berät die Bundesregierung am Montag.

(Foto: picture alliance / SVEN SIMON)

Personen aus Mutationsgebieten dürfen seit Ende Januar nur noch eingeschränkt nach Deutschland einreisen. Die Bundesregierung will die Maßnahme offenbar verlängern - die Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus soll so weiter eingedämmt werden.

Die Bundesregierung will das Beförderungsverbot für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten bis 17. März verlängern. Das berichtet die "Funke Mediengruppe", der ein entsprechender Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vorliegt. "Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden", heißt es demnach in dem Papier. Aktuell gilt das Beförderungsverbot bis zum 3. März. Als sogenannte Virusvariantengebiete sind unter anderem Großbritannien, Südafrika und Brasilien eingestuft, aber auch das Nachbarland Tschechien und das an Bayern angrenzende österreichische Bundesland Tirol.

Im Prinzip dürfen von dort nur noch Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland einreisen. Unter anderem für Berufspendler, die in systemrelevanten Branchen arbeiten, gibt es Ausnahmen. An den Grenzen zu Tirol und Tschechien gibt es deshalb momentan verschärfte Grenzkontrollen. Wie die Funke-Zeitungen weiter berichteten, soll das Corona-Kabinett der Bundesregierung am Montag darüber beraten, inwieweit diese Kontrollen fortgesetzt werden.

Menschen, die nach Deutschland einreisen, sollen ab Montag zudem eine Corona-SMS der Bundesregierung erhalten, wenn sich ihr Handy in das deutsche Mobilfunknetz einbucht. "Damit werden sie über die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen informiert sowie auf geltende Infektionsschutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 hingewiesen", heißt es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums.

Quelle: ntv.de, jhe/dpa/AFP

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.