Politik

30 Staaten wählen schon Rekord-Beteiligung möglich

Eine Woche vor den Präsidentschaftswahlen in den USA zeichnet sich eine Rekord-Wahlbeteiligung ab. Seit Montag kann auch in Oklahoma gewählt werden. Damit sind die Wahllokale in insgesamt 30 Bundesstaaten vorzeitig geöffnet.

In Georgia hätten bereits mehr als eine Million Wähler, fast ein Fünftel der registrierten Wahlberechtigten, ihre Stimme abgegeben, zitiert der Nachrichtensender CNN den Sprecher des Innenministeriums des Bundesstaates, Matt Carrothers. Vor vier Jahren seien insgesamt 422.485 Bürger vorzeitig zur Wahl gegangen.

Carrothers begründete den hohen Zuwachs mit der Werbung, die das Ministerium für "early voting" gemacht habe. Zudem müssen Wähler keine Begründung mehr liefern, wenn sie vorzeitig ihre Stimme abgeben wollen. Auch in North Carolina - einem "battleground state" - haben 20 Prozent der Wähler bereits gewählt.

Die Vizechefin der Wahlbehörde von North Carolina, Johnnie McLean, sagte, vor allem Schwarze hätten von der Möglichkeit frühen Wählens Gebrauch gemacht. "Von beiden Seiten wird viel Aufregung erzeugt", sagte sie laut CNN, "vor allem aber vom Präsidentschaftskandidaten der Demokraten."

Bereits eine Woche zuvor hatte die Wahlbehörde von North Carolina erklärt, 56 Prozent der Bürger, die bereits gewählt hätten, seien als Demokraten registriert. Nur 28 Prozent seien Republikaner. Die restlichen 16 Prozent seien nicht als Parteimitglieder registriert.

Angesichts der hohen Wahlbeteiligung kam es vor einigen Ämtern sogar zu langen Wartezeiten. Vereinzelt wurde auch von Problemen mit Wahlcomputern berichtet.

Quelle: n-tv.de

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