Politik

Islamisten feuern auf Mogadischu SOS-Kinderdorf wird geräumt

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Soldaten räumen ein Waffenlager der islamistischen Al-Schabaab-Miliz im Norden von Mogadischu.

(Foto: dpa)

Immer noch kein Frieden in Mogadischu. Islamistische Kämpfer widersetzen sich weiter den Regierungstruppen. Jetzt geraten auch Hilfseinrichtungen zwischen die Fronten.

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind erneut schwere Kämpfe zwischen Truppen der Übergangsregierung und der islamistischen Al-Schabaab-Miliz aufgeflammt. Unter anderem mussten das SOS-Kinderdorf und die SOS-Klinik in der Region geräumt werden. Das teilte die Hilfsorganisation mit.

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Kinder warten in Mogadischu auf ihr Essen.

(Foto: AP)

"Uns flogen buchstäblich die Granaten um die Ohren, einige schlugen im Kinderdorf ein", sagte Ahmed Ibrahim, Leiter der SOS-Kinderdörfer Somalia. Die Kinder und Mitarbeiter der SOS-Einrichtungen hätten unverletzt in eine sicherere Gegend außerhalb von Mogadischu gebracht werden können.

Die Al Schabaab, die auch Verbindungen zur Terrororganisation Al-Kaida hat, hatte sich vor elf Tagen nach schweren Kämpfen mit Regierungstruppen aus Mogadischu zurückgezogen. Offenbar gibt es aber immer noch Gruppen in der Hauptstadt, die den Kampf fortsetzen.

Quelle: ntv.de, AFP