Politik

Giuliani fasst sich in die Hose Trump-Anwalt im neuen Borat-Film vorgeführt

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Sacha Baron Cohen (l.) hat Rudolph Giuliani eine Falle gestellt.

(Foto: AP)

Kurz vor den US-Wahlen rückt ein heimlich aufgezeichnetes Video Trumps Anwalt Rudolph Giuliani in ein schlechtes Licht. Im Rahmen eines fiktiven Interviews lässt der 76-Jährige alle Hemmungen fallen. Hinter der Aktion steckt Borat-Erfinder Sacha Baron Cohen.

Der Anwalt von US-Präsident Trump, Rudolph Giuliani, ist offenbar einem Streich des Komikers Sacha Baron Cohen zum Opfer gefallen. Wie unter anderem der "Guardian" und die Nachrichtenagentur AP berichten, ist Giuliani unfreiwillig in Cohens neuem Film "Borat 2" zu sehen, der am heutigen Freitag erscheint.

Den Berichten zufolge nahm Giuliani eine Interviewanfrage eines fiktiven konservativen TV-Senders an. Das Treffen fand in einem Hotelzimmer in New York statt. Nach dem Gespräch flirtete die Journalistin, die in Wahrheit Schauspielerin ist und im Film Borats Tochter mimt, mit Giuliani. Im weiteren Verlauf soll sich der 76-jährige Jurist auf ein Bett gelegt, seine Hose geöffnet und sich im Schritt berührt haben. Laut den Berichten stürmte Cohen daraufhin in seiner Rolle als Borat in das Zimmer und rief: "Sie ist 15. Sie ist zu alt für dich." Versteckte Kameras zeichneten das Geschehen heimlich auf. Wie die Szene endet, ist noch geheim.

Erste Meldungen über den Vorfall gab es bereits Anfang Juli. Damals berichtete Giuliani der "New York Post", ein ungewöhnlich angezogener Mann in einer Art "rosa Transgenderoutfit" habe sein Hotelzimmer gestürmt. Der ehemalige Bürgermeister von New York verständigte daraufhin die Polizei, die in der Angelegenheit jedoch nicht weiter ermittelte. Offenbar war Giuliani zunächst nicht klar, dass es sich bei dem Mann um Cohen handelte.

Ein Sprecher Giulianis wollte sich gegenüber dem "Guardian" nicht zu den neuen Enthüllungen äußern. Am 3. November stehen im Land die Präsidentschaftswahlen an.

Quelle: ntv.de, jpe