Politik

US-Präsident vermisst Glühbirnen Trump: Modernes Licht macht mich orange

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Sorgt weiter für Fragezeichen: der Teint von US-Präsident Donald Trump.

(Foto: AP)

Es ist ein wohlgehütetes Geheimnis von US-Präsident Donald Trump - der Grund für seinen orangefarbenen Teint im Gesicht. Obwohl: Eigentlich spricht der Staatschef ganz offen darüber. Es sei das Licht von Energiesparlampen, wiederholte er nun. Die klassische Glühbirne sei ihm daher lieber.

US-Präsident Donald Trump findet sich im Licht klassischer Glühbirnen schöner als bei modernen Energiesparlampen. "Ich mag sie besonders, weil ich nicht so orange aussehe", sagte der 74-Jährige bei einer Rede vor Angestellten eines Haushaltsgeräteherstellers im US-Bundesstaat Ohio. "Ihr seid alle schöne Leute, aber ihr habt mit der alten Glühbirne besser ausgesehen als mit den furchtbaren neuen Glühbirnen."

"Ich mag diesen Look nicht", sagte er mit Blick auf das Licht energieeffizienter Lampen. Seine Regierung hatte schon vor einiger Zeit eine Verordnung kassiert, die den Verkauf der eher verschwenderischen Birnen mit Glühdraht - ähnlich wie in der EU - weitestgehend verboten hätte. Trump behauptet, Energiesparlampen seien schädlich für die Umwelt. Trump hat zudem wiederholt erklärt, er halte Pressekonferenzen lieber im Freien ab, weil er bei natürlichem Licht besser aussehe.

Für seinen unnatürlich wirkenden Teint wird der Republikaner immer wieder verspottet. Für Aufsehen sorgte ein Foto von Trump von Anfang Februar, auf dem der Wind das Haar des Präsidenten zurückweht. Dadurch kam ein weißer Rand am Haaransatz zum Vorschein, der es offensichtlich machte, dass sich die Farbe von Trumps Gesicht von der seiner übrigen Kopfhaut unterscheidet.

Bräunungsbett oder Puder?

Die genaue Ursache für Trumps Hautton ist allerdings nach wie vor unklar. Zwar hatte er bereits im vergangenen Herbst auf einer Rede das Licht von Energiesparlampen für seinen rötlichen Hautton verantwortlich gemacht - damals blieb allerdings genau wie zuletzt unklar, ob es sich um einen Scherz handelt oder er dies wirklich als Begründung sieht oder auszugeben versucht.

Eine ehemalige Mitarbeiterin des Weißen Hauses, Omarosa Maigault Newman, hatte in ihrem Enthüllungsbuch geschrieben, der US-Präsident liege täglich auf einem sogenannten Bräunungsbett, was seinen ungewöhnlichen Hautton erklären soll. Andere Experten gaben die Einschätzung ab, dass es sich um Selbstbräuner handle, den der Präsident verwende. Wie eine anonyme Quelle aus dem Weißen Haus der "New York Times" verriet, sei der Grund für das Orange ein spezielles Puder, welches Trump auftrage, bevor er vor Kameras trete.

Quelle: ntv.de, kst/dpa