Politik

"Schau dir das Gesicht an!" Trump beleidigt Konkurrentin

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Ein Opfer teilt aus: Trump selbst wurde schon häufig Ziel von Spott über sein Äußeres, vor allem über seine Frisur.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Mit Spott über das Äußere einer Mitbewerberin um die republikanische Präsidentschaftskandidatur sorgt Donald Trump für Empörung. Seiner Beliebtheit schaden solche Skandale nicht. Aber auch Konkurrentin Carly Fiorina profitiert vom Streit mit Trump.

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat seine republikanische Mitstreiterin im Vorwahlkampf, Carly Fiorina, mit Bemerkungen über ihr Aussehen beleidigt. "Schau dir das Gesicht an! Wird irgendjemand dafür stimmen? Kannst du dir das vorstellen, als Gesicht des nächsten Präsidenten?!" sagte der ehemalige Reality-TV-Star ("The Apprentice") dem US-Magazin "Rolling Stone". Zuvor hatte der Polit-Milliardär auch Fiorinas Leistungen als ehemalige Chefin des High-Tech-Unternehmens Hewlett-Packard in Zweifel gezogen.

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Donald Trump gefällt Carly Fiorinas Gesicht nicht.

(Foto: AP)

Der 69-Jährige war kürzlich in die Kritik geraten, weil er sich im August nach der ersten Fernsehdebatte der zehn führenden republikanischen Kandidaten abfällig über die Moderatorin Megyn Kelly vom Sender Fox News geäußert hat. Ihm wurde vorgeworfen, damals eine Anspielung auf Menstruationsblutungen gemacht zu haben, was Trump umgehend zurückwies. Fiorina hatte Trump nach dessen Äußerungen sofort öffentlich zurechtgewiesen.

Die Umfragewerte der 61-Jährigen steigen derzeit. Während sie bei der ersten Debatte nicht unter den ersten zehn Kandidaten der Republikaner war und lediglich an einer zweiten Veranstaltung teilnahm, wird sie bei der nächsten Debatte kommende Woche als einzige Frau in der TV-Debatte vertreten sein.

Quelle: ntv.de, mbo/dpa