Politik

"Nationalistisches Verbrechen" US-Touristin in Israel ermordet

Die israelische Polizei findet nach stundenlanger Suche eine vermisste US-Touristin tot auf. Offenbar wurde die Frau ermordet. Die Polizei geht von einem Verbrechen militanter Palästinenser aus, die aus "nationalistischen Motiven" handelten.

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Polizeibeamte sichern und untersuchen den Tatort.

(Foto: AP)

In der Nähe von Jerusalem ist eine US-Touristin erstochen worden. Eine aus Großbritannien stammende Bekannte der Frau sei bei der Attacke verletzt worden, teilte die israelische Polizei mit. Die Ermittler gingen von einer Tat militanter Palästinenser aus. Die Leiche der etwa 40 Jahre alten US-Bürgerin seiin der Nähe von Bet Schemesch gefunden worden, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Die Frau war am Vorabend vermisst gemeldet worden.

Die Britin, die seit den 90er Jahren in Israel lebt und als Fremdenführerin arbeitet, sei bei Anbruch der Dunkelheit von Passanten gefunden und ins Krankenhaus gebracht worden. Sie überlebte die Attacke den Angaben zufolge mit Stichwunden im Oberkörper, ist jedoch außer Lebensgefahr.

Die Hauptspur sei ein "nationalistisches Verbrechen" militanter Palästinenser, sagte Rosenfeld. Die Britin, Kaye Susan Wilson, sagte vom Krankenbett aus dem Internetportal Ynet, sie sei mit ihrer Bekannten von zwei "Arabern" angegriffen worden. "Einer hat ein sehr langes Messer, wie ein Brotmesser, mit einer spitzen Klinge hervorgeholt", sagte sie. Die beiden Männer hätten ihren Schmuck geraubt, bevor sie auf sie eingestochen hätten.

Quelle: n-tv.de, AFP

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