Politik

Auch "Zeit"-Korrespondent betroffen Ukraine erweitert Sanktionsliste

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Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko.

(Foto: picture alliance / dpa)

Sanktionen gegen einzelne Personen sind im Ukraine-Konflikt nichts neues. Kiew veröffentlicht nun erstmals eine erweiterte Sanktionsliste. 400 zusätzliche Namen sollen auf ihr stehen. Auch Journalisten westlicher Medien geraten in den Fokus.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat wegen des Konflikts im Osten seines Landes 400 weitere Menschen mit Sanktionen belegt - darunter auch einen Korrespondenten der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit". Die Liste der Betroffenen wurde von der Regierung im Internet veröffentlicht.

Neben dem russischen Verteidigungsminister, dem Parlamentspräsidenten in Moskau und prorussischen Rebellenführern stehen darauf auch die Namen eines "Zeit"-Journalisten, von drei in Moskau arbeitenden BBC-Mitarbeitern und eines spanischen Journalisten.

Kiew hatte im vergangenen Jahr schon zahlreiche Russen und Aufständische mit Sanktionen belegt, die für die Krise im Osten und die Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim verantwortlich gemacht werden. Diese Liste wurde allerdings nie veröffentlicht. Auf der erweiterten Liste stehen neben 400 Einzelpersonen auch 90 Firmen. Seit dem Beginn der militärischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine im April 2014 wurden fast 8000 Menschen getötet.

Quelle: ntv.de, dka/AFP

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