Politik

Einigung zwischen Israel und Hamas Waffenstillstand tritt in Kraft

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Zwei Sicherheitskräfte der Hamas untersuchen das Maß der Zerstörung.

(Foto: dpa)

Nachdem am frühen Morgen noch Raketen in Israel einschlagen, verständigen sich Palästinenser und Israelis auf eine Waffenruhe. Die Hamas erklärt sich bereit, die Vereinbarung bei allen palästinensischen Organisationen durchzusetzen.

Israel und die radikal-islamische Hamas haben sich Verhandlungskreisen zufolge auf eine Waffenruhe im Gazastreifen verständigt. Ein Vermittler der Gespräche sagte, der Waffenstillstand sei bereits in Kraft. Nach Angaben eines Palästinenser-Vertreters hat sich die Hamas bereiterklärt, die Vereinbarung bei anderen Palästinenser-Organisationen durchzusetzen. Kleinere Gruppen radikaler Palästinenser werden für die meisten der jüngsten Raketenangriffe auf Israel verantwortlich gemacht.

Zuvor hieße es noch, Palästinensische Islamisten hätten im Gazastreifen den Beschuss Israels fortgesetzt. Am Morgen seien fünf der selbstgebauten Raketen in Israel eingeschlagen, sagte ein Sprecher des israelischen Militärs. Die israelische Luftwaffe flog zugleich einen Angriff gegen das Gebiet am Mittelmeer.

Neun tote Israelis und 15 getötete Palästinenser

Über Opfer wurde nichts bekannt. Bereits am Vorabend hatte es Gerüchte über einen unmittelbar bevorstehenden Waffenstillstand zur Beendigung der am Donnerstag nach einer Serie blutiger Anschläge im Süden Israels begonnenen Auseinandersetzungen gegeben.

Ein führendes Mitglieder der im Gazastreifen herrschenden Hamas, Ahmed Jussef, hatte gesagt, die besonders radikalen Kräfte, die die Raketen abfeuern, warteten auf eine "positive Antwort" Israels, dass die Luftangriffe gestoppt würden. Seit Beginn der Gewalt starben bei den Anschlägen vom Donnerstag und durch den Raketenbeschuss insgesamt neun Israelis und Dutzende wurden verletzt. Auf palästinensischer Seite wurden mindestens 15 Menschen getötet und etwa 50 verletzt.

Quelle: n-tv.de, rts/dpa

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