Bequem und sicher unterwegsSchloss, Helm und Co. - unsere Testsieger rund ums Fahrrad

Raus an die Luft, rauf aufs Rad - aber richtig Spaß macht das erst, wenn die Ausstattung stimmt. Für den ntv Produkt-Check haben wir verschiedene Gadgets rund ums Fahrrrad getestet. Die Testsieger-Produkte im Überblick.
Von Schloss bis Helm, von Satteltasche bis Handyhalterung - fürs Fahrrad gibt es unzählige Gadgets und Ergänzungen, manche sind unverzichtbar (Schloss), manche eher Nice-to-have (Handyhalterung). Welche in unseren Tests überzeugen konnten?
Fahrrad-Zubehör im Check - unsere Testsieger
Das beste Schloss: AXA Linq Pro Kettenschloss, circa 57 Euro*
Der beste Helm: Uvex air Wing, circa 46 Euro*
Der beste Fahrradcomputer: Garmin-Fahrradcomputer, circa 220 Euro*
Die beste Gepäcktasche: Gepäckträgertasche von Ortlieb circa 120 Euro*
Die beste Handyhalterung: Lamicall, circa 22 Euro*
Hinweis: Die Preise sind volatil, Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, wurden sie nach Veröffentlichung des Artikels durch den Händler geändert.
Sichere Sache - dieses Schloss ist schwer zu knacken
Kurz und knapp: Im Test erweist sich das AXA Linq Pro Kettenschloss* als extrem hartnäckig: Der Bolzenschneider rutscht immer wieder ab, eine Flexscheibe geht beim Knack-Versuch sogar kaputt. Am Ende braucht unser Experte mehr als drei Minuten, um das Schloss zu knacken - der beste Wert im Schlösser-Test.
Das AXA Kettenschloss ist ein extra starkes Schloss, das speziell für Speed-E-Bikes und Fatbikes entwickelt wurde - die Kettenglieder reichen hier bis in den Verschluss. Mit einem Gewicht von gut 2800 Gramm ist das Schloss ziemlich schwer, bietet dank seiner Länge von 100 cm aber auch viele Optionen. Der symmetrische Schlüssel kann beidseitig verwendet werden, die Gummigriffe am Gehäuse sollen die Bedienung erleichtern und gleichzeitig vor Kratzern schützen. Generell gilt: Unknackbar gibt es nicht, aber tatsächlich halten die teureren Schlösser im Test deutlich länger durch. Zusätzliche Sicherheit können Zweiradbesitzern smarte Tracker liefern, über die sich der Weg des abhanden gekommenen Rads nachverfolgen lässt.
Nicht ohne Fahrradhelm - unser Testsieger von Uvex
Kurz und knapp: Im Fahrradhelm-Test sichert sich das Modell von Uvex* als leichter und vielseitiger Unisex-Helm den Testsieg - ideal für Stadtverkehr und Pendelstrecken.
Der Helm wirkt hochwertig und gut verarbeitet - die 24 Belüftungsöffnungen sorgen für eine gute Zirkulation, ein Insektengitter schützt vor Fliegen oder Mücken. Der Uvex gehört zu den besonders leichten Helmen, die In-Mold-Bauweise - hier wird die harte Außenschale fest mit dem stoßdämpfenden Schaumstoff verbunden - sorgt für Stabilität bei geringem Gewicht. Kleines Manko: Der Helm hat keine MIPS-Technologie (MIPS = Multi-Directional Impact Protection System) integriert, die den Kopf bei schrägen Stürzen besser schützt, nutzt aber stattdessen die In-Mould-Konstruktion mit EPS-Innenschicht und Polycarbonat-Außenschicht, um bei Aufprall zu schützen. Die herausnehmbaren und waschbaren Polster lassen sich reinigen, das gut sitzende Gurtsystem sowie die sauber verarbeiteten Kanten punkten im Test - der Kinnverschluss lässt sich praktisch mit einer Hand bedienen.
Der Helm sitzt bequem und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die Belüftung überzeugt, selbst bei langsamem Fahren oder bei sommerlichen Temperaturen bleibt der Kopf kühl - lediglich bei einer sehr breiten Kopfform könnte die Passform etwas eng ausfallen. Zur Ausstattung gehören abnehmbare und waschbare Polster, ein abnehmbares Visier (Sonnenblende) sowie die Möglichkeit, mit einem LED-Rücklicht nachzurüsten. Der uvex air Wing erfüllt die europäischen Sicherheitsnormen EN DIN 1078.
Fahrradzubehör im Check: Dieser Fahrradcomputer macht das Rennen
Kurz und knapp: Der Garmin-Fahrradcomputer* ist klein, leicht und handlich. Die Einrichtung erweist sich als unkompliziert, die Navigation überzeugt. Daumen hoch.
Das Gerät hat einen Touchscreen, übers Smartphone lassen sich externe Apps installieren, die zahlreiche Fahrradrouten bereitstellen. Daneben können auch eigene Strecken erstellt werden - intuitiv, einfach, unkompliziert. Die Navigation funktioniert gut, allerdings ist die Anzeige in der Großstadt zunächst etwas gewöhnungsbedürftig: Straßen sowie die Route werden in unterschiedlichen Farben angezeigt, was leicht unübersichtlich wirkt, sich im ländlichen Raum aber als sinnvoll erweist. Das Gerät besitzt eine Re-Routing-Funktion: Verfährt man sich, leitet der Computer zurück auf die Strecke und warnt außerdem vor möglichen Gefahren wie Schlaglöchern. Potenzielle Gefahrenstellen können gemeldet werden, die dann allen, die sie kreuzen, angezeigt werden. Zudem lassen sich alle Werte - u.a. Entfernung, Geschwindigkeit, Fahrtzeit, Kalorien- einsehen. Immer wenn der Garmin-Fahrradcomputer eingeschaltet und die entsprechende App geöffnet wird, startet die Synchronisierung automatisch und problemlos, alle Daten werden in den ausgewählten Fitness-Apps angezeigt.
Die beste Fahrradtasche für kurze und lange Touren
Kurz und knapp: Unser Testsieger von Ortlieb ist der Rollverschluss-Klassiker und überzeugt durch Qualität: Das Quick-Lock-Befestigungssystem am Gepäckträger ist einfach zu handhaben, die Tasche sitzt fest am Rad.
Die Gepäckträgertasche von Ortlieb* besteht aus robustem Polyestergewebe, das absolut wasserdicht ist. Der Hersteller gibt ein besonderes Service-Versprechen: zusätzlich fünf Jahre Herstellergarantie auf Material- und Verarbeitungsfehler. Weil es sich um ein Taschen-Paar handelt, ist Platz für 2 x 20 Liter - neben dem großen Hauptfach gibt es allerdings nur eine zusätzliche Innentasche mit Reißverschluss (z. B. für Schlüssel oder Portemonnaie). Insgesamt überzeugen Qualität wie Handhabung im Test und heben das Marken-Produkt aufs Siegertreppchen.
Fahrrad-Gadgets im Check: Diese Handyhalterung sichert sich den Testsieg
Kurz und knapp: Für alle, die eine schnelle Montage und einen festen Griff ums Smartphone wollen, ist die Handyhalterung von Lamicall* die richtige Wahl.
Die Lamicall-Halterung wirkt robust und gut verarbeitet. Was auffällt: Statt sich komplett durchzuschrauben, lässt sich die Klemme per Knopfdruck schnell vorspannen und festziehen. Damit sitzt die Halterung stabil am Lenker, ohne dass lange geschraubt werden muss. Das Einsetzen des Handys läuft schnell und zuverlässig: Der Rahmen wird aufgezogen, das Gerät eingesetzt und anschließend per Hebel gesichert.
Die Halterung von Lamicall sitzt so fest am Lenker wie kein anderes Modell im Test - während der Fahrt auf unebenem Untergrund sitzt alles stabil, die Halterung bleibt im Winkel und wandert nicht.
*Die Testredaktion rund um den ntv Produkt-Check ist unabhängig, erwirbt alle Produkte auf eigene Kosten, führt Tests durch und bewertet nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.



