Anzeige Was sollte Ihr neuer Kühlschrank können?

Riesige Auswahl, eine breite Preisspanne und eine Vielzahl an Features: Wer einen neuen Kühlschrank braucht, wird kaum um eine umfassende Recherche zu den Geräten herumkommen. Wir geben einen Überblick über die Funktionen, die den Alltag besonders erleichtern.
Ein Kühlschrank ist nicht gleich Kühlschrank. Das merkt man schnell, wenn man sich die Angebots- und Ausstattungsvielfalt moderner Geräte anschaut. Dabei überbieten sich die Hersteller gegenseitig mit Funktionen, die perfekt auf das veränderte Einkaufs- und Konsumverhalten ausgelegt sind. Sie denken über eine Neuanschaffung nach? Dann stellen Sie sich die Frage, was Ihr neues Gerät eigentlich alles können muss. Wir zeigen Ihnen nicht nur, was möglich ist, sondern auch, ob Sie Kühlschränke mit modernen Funktionen schon günstig kaufen können.
Stromverbrauch und -kosten einsparen
Das Offensichtliche vorweg: Wer Strom und Kosten einsparen möchte, investiert vor allem in eine sehr gute Energieeffizienzklasse. Gerade beim Kühlschrank lohnt sich das, ist er doch ständig im Betrieb. Der höhere finanzielle Aufwand zahlt sich schon mittelfristig aus, weil die eingesparten Energiekosten die Kaufpreisdifferenz aufheben. Und selbst zwischen den besten Klassen gibt’s immer noch gravierende Unterschiede. So verbraucht A+ 20%, A++ 40% und A+++ ganze 60% weniger als A. Besonders erfreulich dabei: Für ein energieeffizientes Gerät muss man heute nicht mal mehr besonders tief in die Tasche greifen, es ist je nach Größe und Ausstattung schon ab etwa 400 Euro zu haben.
Höhere Kosten entstehen, wenn es ein großes Side-by-Side-Modell werden soll. Dieses benötigt auch deutlich mehr Energie als ein kleiner Kühlschrank. Um den Verbrauch zu reduzieren, helfen hier Funktionen wie ein Barfach. Durch diese spezielle Klappe in der Kühlschranktür können Getränke schnell entnommen werden, ohne diese öffnen zu müssen. Auch kann ein Tür-Alarm nützlich sein, der ein Warnsignal ertönen lässt, wenn die Tür zu lange geöffnet ist. Noch besser ist der Soft-Closing-Door-Mechanismus, der die Tür automatisch ab 20% Türöffnung schließt. Im Premium-Bereich ist man bei Modellen, die dank eines Glasfensters einen Blick in das Innere gestatten, wie es bei der InstaView-Technologie von LG der Fall ist. Bis zu 41% weniger Energieverlust soll dadurch entstehen. Jedoch ist der Kaufpreis entsprechend teuer und beginnt ab knapp 1.900 Euro.
Lese-Tipp: Side-by-Side-Kühlschrank Vergleich!
Das Abtauen übernehmen
Auf das lästige Abtauen möchten Sie in Zukunft am liebsten verzichten? Dann setzen sie auf Funktionen, die das für Sie übernehmen. Wie die Abtauautomatik, die den Kühlschrank selbstständig abtaut, indem das Tauwasser an der Rückwand des Kühlschranks kondensiert wird und durch eine Rinne nach außen läuft, wo es verdampft.
Ähnliche Mechanismen bieten auch die Funktionen NoFrost oder ComfortFrost. Während NoFrost die Luftfeuchtigkeit im Kühlschrank konstant niedrig hält und somit erst gar kein Eis entstehen lässt, wird ComfortFrost bei der Erreichung der gewünschten Temperatur aktiviert. Dann lassen eingebaute Heizstäbe Eis schmelzen und verhindern so, dass es sich festsetzt. Diese Extras verbrauchen zwar mehr Strom als vergleichbare Geräte ohne die entsprechende Funktion, lohnen sich aber trotzdem für alle, die selten abtauen. Denn die vereisten Wände im Kühlschrank-Inneren sind nicht nur störend, sie verlangsamen auch den Kühlprozess und treiben somit den Strompreis in die Höhe. Diese Features gehören bei vielen Geräten fast schon standardmäßig zur Ausstattung und heben den Preis kaum an. Die Kosten hängen hier eher von der Kühlschrankgröße ab.
Für bessere Hygiene sorgen
Unangenehme Gerüche und Keime? Auch dagegen sind die modernen Kühlschränke gerüstet. Die Preisspanne variiert dabei je nach eingesetzten Technologien enorm. Bei einem Premium-Kühlschrank, der sich eines aus der Raumfahrt stammenden Luftreinigungssystems bedient und auch sonst mit Prestige-Funktionen auftrumpft, kann es sich schnell um ein Modell mit Kosten von bis zu 17.000 Euro handeln. Die weniger ausgefallenen Funktionen wie der eingebaute Aktivkohlefilter können da leistungstechnisch nicht komplett mithalten, sind aber auch im niedrigen Preissegment ab etwa 600 Euro zu finden und helfen trotzdem, intensiven Gerüchen wie von Fisch, Käse oder Wurst vorzubeugen.
Lebensmittelverschwendung vermeiden
Wenn es Ihnen viel ausmacht, dass Unmengen an Lebensmitteln – trotz der Versuche effizienter einzukaufen und zu kochen – doch in der Mülltonne landen, können Sie der Verschwendung mit einer Fresh-Technik entgegenwirken. Freshbox oder Frischhaltefach, Temperatur- oder Null-Grad-Zone: Die speziellen Kaltlagerflächen heißen bei jedem Hersteller anders, sind aber fast bei allen neuen Geräten enthalten.
Der Gedanke hinter der Kühltechnik lautet, dass unterschiedliche Lebensmittel bei unterschiedlichen Bedingungen besser gelagert werden. Also wird der Kühlschrank in Zonen unterteilt. In der Null-Grad-Zone mit ca. 50% Luftfeuchtigkeit halten Fleisch, Wurst, Fisch und Milchprodukte lange. In der etwas weniger kälteren Zone mit etwa 90% Luftfeuchtigkeit bleiben dagegen Obst und Gemüse länger frisch und knackig. Das Versprechen einer 3 Mal so lange anhaltenden Frische halten aber eher die teureren Geräte ein, die tatsächlich auf Null Grad runterkühlen. Weniger Unterschied macht es bei preisgünstigeren Modellen ab etwa 400 Euro, bei denen die Temperatur meist nur geringfügig niedriger ist als im restlichen Kühlfach. Hier lohnt es sich also vor allem auf die angegebene Temperatur zu achten.
Mehr Vitamine erhalten
Je schneller, desto frischer. Je frischer, desto vitaminreicher. Und damit ist der Sinn der Super-Kühlen- oder Super-Gefrieren-Funktionen erklärt. Diese können gerade bei großen Mengen an Lebensmitteln zum Einsatz kommen, um sie schnell und schonend runterzukühlen. Gleichzeitig wird verhindert, dass das bereits eingelagerte Gefriergut durch abgegebene Wärme von neuen Lebensmitteln angetaut wird. Einmal angestellt schaltet sich die Super-Kühlen/Super-Gefrieren-Automatik je nach Gerät nach einem bestimmten Zeitraum selbstständig wieder aus. Extra viel draufzahlen muss man für diese Funktion aber nicht, auch bei den günstigeren Modellen ist sie oft dabei.
Das Lieblingsgetränk ideal kühlen
Mehr Komfort, mehr Genuss: Die modernen Geräte trumpfen mit smarten Funktionen, die den Alltag angenehmer gestalten. Ein Eiswürfelspender mit Crushed-Ice-Funktion? Ein Luxus, der mittlerweile nicht nur im hochpreisigen Segment zu finden ist. Ab etwa 700 Euro sind Side-by-Side-Kühlschränke mit dieser Funktion schon zu haben, wenn auch nicht immer mit der besten Energieeffizienzklasse. Tiefer in die Tasche greifen müssen Sie dagegen, wenn Sie guten Wein den Cocktails vorziehen und diesen am liebsten wohltemperiert genießen. Dafür sorgt nämlich eine separate Weinklimazone, die den edlen Tropfen gradgenau runterkühlt und somit den nicht vorhandenen Weinkeller ersetzt. Die Lagertemperatur in diesen Extra-Bereichen kann je nach Weinsorte zwischen 5 und 18 Grad Celsius eingestellt werden. Der Preis bei Kühlschränken mit einer Weinklimazone geht erst ab etwa 1.500 Euro los. Bei manchen Geräten ist der Weinkühlbereich zusätzlich mit einer speziellen UV-Schutztür für eine noch bessere Aufbewahrung ausgestattet und kostet somit noch mehr.
Sich per Smartphone steuern lassen
Auch wenn der Kühlschrank, der selber das Essen nachbestellt, schon lange als DIE Innovation gehypt wurde: Kaum jemand hat tatsächlich ein smartes Gerät zu Hause. Wem diese Vorstellung noch zu utopisch klingt, kann dennoch einen einfachen Start ins Thema Smart Home wagen. Haben Sie sich beim Einkaufen auch schon mal gewünscht, mal eben schnell in das Kühlschrank-Innere daheim schauen zu können? Weil Sie sich nicht sicher waren, wieviel Käse tatsächlich übrig ist oder ob noch Joghurt gebraucht wird. Mit vernetzten Kühlschränken von heute ist nichts leichter als das. Die mit Kameras ausgestatteten Geräte informieren Sie mit der zugehörigen App über den aktuellen Inhalt. Dank ihr kann auch die Temperatur von unterwegs gesteuert oder Fehlermeldungen empfangen werden. Diesen Luxus gibt es mittlerweile „bereits“ ab etwa 1.600 Euro.