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Sachsen Mobile Impfteams verbuchen anhaltend hohe Nachfrage

Ein medizinischer Mitarbeiter impft eine Frau. Foto: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild

(Foto: Jörg Carstensen/dpa/Symbolbild)

Dresden (dpa/sn) - Die 30 mobilen Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen verbuchen eine anhaltend hohe Nachfrage. "Die Teams sind flächendeckend voll und an der Kapazitätsgrenze", sagte DRK-Sprecher Kai Kranich am Freitag auf Anfrage. Es hätten in den vergangenen Tagen bereits Hunderte Menschen weggeschickt werden müssen, weil zu den geplanten Impfaktionen immer nur eine gewisse Anzahl von Dosen mitgeführt würden.

Wurden Ende Oktober von den mobilen DRK-Teams rund 2300 Impfungen sowie gut 800 Booster-Impfungen verabreicht, waren es eine Woche später am Donnerstag (4. November) bereits rund 4000 Impfungen - darunter 2300 Auffrischungen. "Ein absoluter Rekord", so Kranich. Geplant sind eigentlich etwa 100 Impfungen pro Team und Einsatz - also bis zu 3000 insgesamt am Tag. Kranich führte die hohe Nachfrage vor allem auf die Booster-Impfungen zurück. Diese könnten nun Menschen in Anspruch nehmen, die bereits im Frühjahr großes Interesse an einer Impfung gezeigt hätten. Aktuell bestehe kein Mangel an Impfstoff, betonte Kranich. Halte die Nachfrage an, müsse man allerdings die Planung für die Impfteams anpassen.

© dpa-infocom, dpa:211105-99-880163/2

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