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Thüringen Handwerkskammerpräsident fordert Stärkung der Branche

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Suhl (dpa/th) - Nach der Bundestagswahl hat der Präsident der Handwerkskammer Südthüringen, Manfred Scharfenberger, eine Stärkung des Handwerks gefordert. "Es braucht jetzt eine Politik, die unsere Unternehmen, Beschäftigten und Auszubildenden wirklich unterstützt", sagte er laut Mitteilung vom Montag in Suhl. Bürokratische Hürden müssten abgebaut, Gesetze und neue Regelungen vor dem Inkrafttreten auf Probleme für das Handwerk geprüft werden.

"Fragen Sie uns, reden Sie mit uns!", appellierte er. "Steigende Lohnzusatzkosten oder höhere Steuern etwa wären absolut kontraproduktiv und würden jedes Wachstum hemmen." Vielmehr müssten die Steuerbelastungen für die Handwerksbetriebe gesenkt werden und auf ihnen dürften auch nicht die Kosten für die Energiewende lasten. "Sie müssen gerecht verteilt werden."

Scharfenberger verlangte dabei auch eine "Aufwertung" des Handwerks, es müsse flächendeckend auf Bundesebene "als klare Alternative zum Studium" dargestellt werden. "Sonst fehlt der Nachwuchs bei denen, die mit ihren Händen, ihrem Verstand und ihrem Herzen etwas schaffen, wovon die Allgemeinheit profitiert."

© dpa-infocom, dpa:210927-99-377751/2

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