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Nach längerer Preis-Talfahrt Hotelzimmer werden teurer

Nach dem Sommer ziehen die Hotelpreise in vielen Städten Europas jetzt wieder an. Das Reiseportal Trivago hat in seinem monatlich erhobenen Hotelpreisindex tHPI einen Anstieg um durchschnittlich 13 Prozent im Vergleich zum August festgestellt.

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In Mailand stiegen die Hotelpreise am deutlichsten.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Im Schnitt kostet ein Zimmer in den 50 untersuchten Städtereisezielen damit 120 Euro pro Nacht. Allerdings liegen die Hotelpreise weiterhin um zehn Prozent unter dem Niveau im September 2008. Basis für den Vergleich sind die täglich rund 40.000 Anfragen von Internetnutzern, die sich nach Hotelpreisen erkundigen.

September beliebter Stadtreise-Monat

Trivago erklärt den Anstieg unter anderem damit, dass der September ein beliebter Monat für Städtereisen sei - auch 2008 habe es von August auf September einen starken Preisanstieg gegeben. Hinzu kämen in vielen Städten wichtige Messen und Veranstaltungen wie die Automesse IAA in Frankfurt/Main, die Funkausstellung IFA in Berlin oder die Filmfestspiele in Venedig.

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Auch in Köln ist es teurer geworden.

Deutliche Preisanstiege im Vergleich zum August 2009 gibt es nach Trivago-Angaben vor allem in Italien - in Mailand zum Beispiel von 101 auf 164 Euro pro Zimmer und Nacht. In 43 der 50 Städte gingen die Preise nach oben und erreichten zum Teil den bisher höchsten Stand in diesem Jahr. Das gilt zum Beispiel für Paris (durchschnittlich 165 Euro pro Nacht), aber auch für die Städte mit den derzeit höchsten Durchschnittspreisen in Europa: Genf (204 Euro), Venedig (199 Euro) und Stockholm (170 Euro pro Übernachtung).

München teuerste deutsche Stadt

Unter den 50 Städten sind auch 10 in Deutschland. Hier stiegen die Preise für ein Doppelzimmer laut Trivago von im Schnitt 93 auf 100 Euro pro Nacht. Im Vergleich zum vergangenen Monat sind vor allem in Frankfurt/Main und Köln die Zimmer teurer geworden. Am teuersten in Deutschland sind im September die Hotelzimmer in München (131 Euro).

Quelle: n-tv.de, dpa

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