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Überschwemmungen in Thailand Veranstalter ändern Reisen

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Überschwemmtes Gebiet in der Provinz Nonthaburi ...

(Foto: REUTERS)

In den Monaten September und Oktober ist in Thailand Hauptregenzeit. Derzeit sind die Niederschläge aber ungewöhnlich heftig, einige Regionen sind überschwemmt, Straßen unpassierbar. Auch die alte Königsstadt Ayutthaya ist betroffen. Deutsche Reiseveranstalter passen ihre Programme an die aktuelle Lage an.

In Thailand kämpfen die Behörden gegen die Fluten. Aufgrund ungewöhnlich starker Regenfälle sind derzeit einige Landesteile überschwemmt. Hiervon ist unter anderem die Zentralprovinz Ayutthaya mit der alten Königsstadt, etwa 70 Kilometer nördlich von Bangkok gelegen, betroffen.

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... und in Ayutthaya.

(Foto: AP)

In der antiken Tempelstadt Ayutthaya, die auf der Weltkulturerbeliste der Unesco ist, stehen Tempel und Statuen teilweise unter Wasser. Deutsche Reiseveranstalter umfahren derzeit das historische Ayutthaya und ergänzen ihre Reiseprogramme um alternative Punkte.

Die beliebten Touristenorte Chiang Mai im Norden oder die Badeorte Phuket und Krabi an der Andamanensee sowie Koh Samui im Golf von Thailand können uneingeschränkt bereist werden. Gleiches gilt für die Hauptstadt Bangkok.

Zugfahrten nach Nordthailand ausgesetzt

Weitere Provinzen in Zentralthailand, durch welche der Chao Phrayah Fluss oder seine Nebenarme fließen, sind ebenfalls betroffen, darunter Nakhon Sawan und Lopburi. Deshalb sind Zugfahrten mit der staatlichen Bahngesellschaft ab Bangkok nach Nordthailand bis auf Weiteres ausgesetzt. Zum Teil sind auch Autobahnabschnitte beeinträchtigt und der Verkehr wird umgeleitet.

Reisenden wird empfohlen, ihren Reiseveranstalter zu kontaktieren und sich vor Ort über die Medien oder den Thailändischen Wetterdienst TMD über die Wetterlage zu informieren. Im Internet (siehe externer Link) stellt das Thailändische Fremdenverkehrsamt regelmäßig aktualisierte Informationen bereit.

Quelle: n-tv.de, abe/Thailändisches Fremdenverkehrsamt

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