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Slowenen tapfer, nun Kroatien Auch Spaniens Handballer im EM-Endspiel

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Welch' Freude.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Nach den Kroaten erreichen auch die Handballer aus Spanien das Endspiel der Europameisterschaft - und das zum dritten Mal hintereinander. Gegen das Überraschungsteam aus Slowenien, das nie aufgibt, gelingt in Stockholm ein letztlich souveräner Sieg. Auch wenn es am Ende etwas knapp wird.

Titelverteidiger Spanien ist der Mannschaft aus Kroatien ins Finale der Handball-EM gefolgt. Der Europameister von 2018 setzte sich in Stockholm letztlich souverän mit 34:32 (20:15) gegen das tapfere Überraschungsteam aus Slowenien durch und zog somit zum dritten Mal hintereinander ins Endspiel der kontinentalen Meisterschaft ein.

DHB-Gegner um Olympia

Nach dem Einzug von Titelverteidiger Spanien und Kroatien ins Finale der Handball-EM stehen zwei von drei deutschen Gegnern in der Olympia-Qualifikation fest. Die DHB-Auswahl trifft vom 17. bis 19. April in Berlin auf Schweden und Slowenien. Der dritte Gegner wird bei der derzeit stattfindenden Afrika-Meisterschaft ermittelt. Die ersten beiden Teams des Turniers lösen das Ticket für die Sommerspiele in Tokio.

Bei den Spanier, die das deutsche Team in der Vorrunde klar geschlagen hatten, waren Angel Fernandez, Raul Entrerrios und Alex Duschebajew mit jeweils sechs Toren am erfolgreichsten. Das Finale findet am Sonntag an gleicher Stelle in der umfunktionierten Tele-2-Fußballarena ab 16.30 Uhr in der schwedischen Hauptstadt statt.

Bereits am Samstag spielen dort die Verlierer Norwegen und Slowenien ab 18.30 Uhr um die Bronzemedaille. Die deutsche Mannschaft duelliert sich zuvor ab 16.30 Uhr mit Portugal um Platz fünf, was nur noch statistischen Wert hat.

Kroatien um den überragenden Kieler Domagoj Duvnjak, dem acht Treffer gelangen, hatte zuvor Vize-Weltmeister Norwegen in einem hochklassigen Handball-Krimi vor 16.573 Zuschauern nach zweimaliger Verlängerung mit 29:28 (26:26, 23:23, 12:10) und greift nun nach seinem ersten EM-Titel. Bei den Norwegern, die zuvor alle Spiele gewonnen hatten, traf der künftige Kieler Sander Sagosen zehn Mal.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa