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Viele große Sportevents abgesagt Corona zwingt China in die Knie

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Rund 10.000 Sportler sollten zu den Asien-Spielen nach Hangzhou reisen.

(Foto: picture alliance / CFOTO)

China ächzt unter der Corona-Pandemie: Wegen anhaltender Probleme bei der Bekämpfung des Virus werden mehrere internationale Sportereignisse abgesagt. Die Null-Covid-Politik des Landes zwingt Millionenstädte in Lockdowns, die Welt-Hochschul-, Asienspiele und Diamond-League-Wettbewerbe finden nicht statt.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Ausrichtung mehrerer internationaler Sportereignisse in China auf Eis gelegt worden. Am Freitag wurden die für dieses Jahr geplanten Asienspiele und Welt-Hochschulspiele wegen anhaltender Probleme bei der Bekämpfung des Virus abgesagt. Auch die Termine der Diamond League der Leichtathleten sowie zwei internationale Triathlon-Wettbewerbe wurden gecancelt.

Die prestigeträchtigen Asienspiele mit rund 10.000 Aktiven sollten im ostchinesischen Hangzhou (10. bis 25. September) stattfinden. Vom 26. Juni bis 7. Juli waren die bereits im Vorjahr verschobenen Welt-Hochschulspiele, besser unter dem früheren Namen Universiade bekannt, in Chengdu vorgesehen gewesen. Als Grund wurde jeweils die Ungewissheit im Angesicht der pandemischen Situation genannt. Nach Angaben der Veranstalter sollen beide Events nachgeholt werden.

Die Diamond-League-Wettbewerbe in Shanghai (30. Juli) und Shenzhen (6. August) wurden aufgrund der strengen Einreise- und Quarantänebedingungen des Landes gestrichen. Gleiches gilt für die Station der Triathlon-WM-Serie in Chengdu (22./23. Oktober) und den Triathlon-Weltcup in Weihai (24./25. September).

China hat nach der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in Peking Ende Februar zunehmend Schwierigkeiten bei der Eindämmung des Coronavirus. In den vergangenen Wochen sorgten Medienberichte über anhaltende Lockdowns für mehrere Millionenstädte wie Shanghai weltweit für Aufsehen. Das Reich der Mitte verfolgt eine Null-Covid-Politik. Die damit verbundenen Einschränkungen nicht zuletzt bei der Einreise von Teilnehmern und Besuchern waren auch bei den olympischen Wettbewerben von Peking deutlich erkennbar.

In Chengdu ist noch für das letzte Quartal 2022 der zweite Anlauf der Tischtennis-Mannschafts-WM geplant. Zum ursprünglichen Termin der Titelkämpfe im April hatten die chinesischen Organisatoren kurz nach Ende der Winterspiele ebenfalls wegen der Probleme mit der Corona-Pandemie passen müssen.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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