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Handball-WM im ReLIVE DHB zerlegt Serbien - mit vielen Experimenten

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Paul Drux und seine DHB-Jungs können sich bereits sicher über 3:1-Punkte für die Zwischenrunde freuen.

imago/Jan Huebner

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft verabschiedet sich nach zwei bitteren Remis' mit einem klaren Sieg gegen Serbien aus Berlin. Im letzten Vorrundenspiel der WM gehen aber auch ein paar Experimente von Bundestrainer Christian Prokop schief. Das Spiel im Re-LIVE.

FAZIT (IV): Sie kennen den Oberbekleidungs-Furor von DHB-Vize Bob Hanning? Für die Kategorie "völlig Unnützes Wissen" verraten wir Ihnen: Heute trägt er überm weißen Kragenhemd ein hellblaues Sakko mit dunkelblauem Kragen. Besser können wir uns von diesem Spiel nicht verabschieden. Laden Sie den Akku für Samstag auf, dann geht's weiter. Glück auf.

Unseren Spielbericht finden Sie übrigens hier!

FAZIT (III): Heinevetters Worte: "Für uns war das ein ganz wichtiges Spiel. Wir wollten nochmal alles reinhauen. Wir freuen uns nun auf Köln und die Euphorie, die hoffentlich rüberschwappt." Angesprochen auf Gerüchte zu einem schwierigen Verhältnis zum Keeper-Kollegen Wolff sagt er: "Ich weiß nicht, was Sie da gehört haben, aber zwischen uns ist alles tipptopp."

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Zufrieden. Zurecht.

(Foto: imago/Andreas Gora)

FAZIT (II): "Das waren fünf fantastische Spiele und zehn fantastische Tage in Berlin. Wir wollten uns unbedingt mit einem Sieg von den Fans verabschieden", sagt Bundestrainer Prokop. "Wir wussten in der Gruppe um die Schwere der Aufgabe. Dass wir nun mit 3:1 Punkten aus der Vorrunde gehen, das ist eine gute Sache." Seine missratenen Experimente in der Schlussphase verteidigt er indes: "Wann wenn nicht jetzt?" Recht hat er. Wenn's denn dabei bleibt.

FAZIT: "Die Probiererei in der zweiten Halbzeit war richtig, aber die letzten zwei Minuten waren dann auch nochmal wichtig für die Jungs und für die Zuschauer", urteilt ARD-Experte Dominik Klein. "Die Jungs wissen genau um den Weg, den sie gehen wollen. Die Hauptrunde in Köln jetzt wird nochmal 'ne Steigerung. Da werden auch nochmal 6000 Zuschauer mehr in der Halle sein." Das DHB-Team verabschiedet sich derweil auf dem Parkett mit einer Welle von den Fans.

ENDE, 31:23: Das war's. Die Zuschauer feiern eine "Oh-wie-ist-das-schön"-Abschiedsparty in Berlin. Währenddessen wird der Mann des Spiels bekanntgegeben: Es ist Jannik Kohlbacher. Kann man so sehen, Heinevetter hätte es aber auch verdient gehabt.

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Jetzt trifft er auch noch.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

60. Minute, 31:23: Parade Heinevetter, Parade Heinevetter, Tor Heinevetter. Es ist sein erster WM-Treffer, sein dritter insgesamt für die Nationalmannschaft. Weil es nicht unbedeutet ist: Das Gehäuse der Serben war leer. SCHUSSSIRENE!

60. Minute, 30:23: Yes, Wiede vom eigenen Kreis aufs leere Tor.

59. Minute, 29:23: Wiencek hat Tempo, Wiencek hat Platz, Wiencek hat Tor. Fällt hier noch die 30? Sieht gut aus, denn die Serben bekommen noch eine Zeitstrafe - Kukic muss raus.

57. Minute, 28:23: Vorkapic verkürzt auf fünf Tore. Die Deutschen verwässern hier gerade ihren guten Eindruck der ersten knapp 50 Minuten.

56. Minute, 28:22: Musche, Siebenmeter, Tor. Erkenntnis: Schwächelt Gensheimer mal, haben wir 'nen guten Ersatz!

56. Minute, 27:22: Anwurf Deutschland - und der Ball ist weg. Nämlich im Tor. Weil Ilic erst aufmerksam, dann abgezockt ist.

55. Minute, 27:21: Hinten lässt Kohlbacher dagegen mal aus, Kukic findet das gut.

55. Minute, 27:20: Kohlbacher beendet das DHB-Gemurkse mit seinem vierten Treffer.

54. Minute, 26:20: Schönes Überzahlspiel, Vujic spielt auf Vanja Ilic, der überlupft Heinevetter von Außen.

53. Minute, 26:19: Dritte Zeitstrafe gegen Drux, das bedeutet Rot. Für den Berliner war's das heute.

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Paul Drux darf nicht mehr mitmachen.

(Foto: imago/Andreas Gora)

52. Minute, 26:19: Gibt's doch nicht. Wieder sieben Feldspieler auf dem Parkett. Wieder Ballverlust, wieder ist das Tor leer, diesmal trifft Keeper Cupara. Mehr Pfiffe.

51. Minute, 26:18: Minütlich grüßt der Handball-Murmel: Deutschland mit sieben Feldspielern, Ballverlust, leeres Tor, Vorkapic, drin. Erste Pfiffe von den Rängen.

50. Minute, 26:17: ... oder auch nicht. Bei haushoher Führung bringt Prokop den siebten Feldspieler. Kann man machen, geht aber schief, Vukasin Vorkapic nagelt den Ball mit Wut ins leere Tor.

49. Minute, 26:16: 102 Stundenkilometer holt Böhm aus seinem Arm, nicht zu halten. Sie wollen wissen was die Serben gerade machen? Sie werfen daneben, an den Pfosten und scheitern an Heinevetter - ...

48. Minute, 25:16: Böhm entscheidet sich für einen Aufsetzer. Sieht unspektakulär aus, ist für den Torwart aber unangenehm. Deutschland zerlegt Serbien. Und wer hat's gewusst? Der Bundestrainer. So hatte er es zuletzt in der Auszeit prophezeit.

47. Minute, 24:16: Serbiens Cupara ist übrigens ein guter Keeper, erst nimmt er Lemke das Tor weg, dann pariert er mit ganz hohem Bein gegen Musche.

46. Minute, 24:16: Musche kommt nicht aus der Tiefe, er kommt auf Außen. Gleiches Resultat: Tor.

46. Minute, 23:16: Drux kommt mit Wucht aus der Tiefe, Tor.

45. Minute, 22:16: SPEKTAKULÄR! Heinevetter wischt einen Kukic-Kracher weg. Dafür gibt's knackigen Applaus von den Kollegen.

44. Minute, 22:16: Böhm macht's wie Wiede: Wurf antäuschen, prellen lassen, verzögern, werfen, treffen. Ich glaube das war "Potsdam" (zumindest der Spielzug).

43. Minute, 21:16: Siebenmeter gibt's auch. Heinevetter, der bislang keinen Strafwurf parieren konnte, macht Platz für Andreas Wolf. Doch auch der Titan ist gegen den sicheren Ilic machtlos. Machste nix.

43. Minute, 21:15: Nach der ungewohnten "Schwäche" von Gensheimer aus sieben Metern, darf nun Musche ran. Er zieht zweimal an, dann ab. Tor. Lemke war übrigens zuvor gefoult haben. Auf der anderen Seite muss Drux für Schieben zwei Minuten runter.

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Guter Mann, dieser Jannik Kohlbacher.

(Foto: imago/Andreas Gora)

42. Minute, 20:15: Sollen wir's Kohlbacher-Time nennen? Machen wir so. Warum? Weil: dritter Wurf, dritter Treffer. Die Serben nehmen übrigens eine Auszeit. Wir hören bei Prokop zu, er fordert von seinen Jungs jetzt "Potsdam" (so nennt sich ein System).

40. Minute, 19:15: ... Kohlbacher auf der anderen Seite sein zweites.

40. Minute, 18:15: Lazar Kukic erzielt sein erstes Tor, ...

39. Minute, 18:14: Fehlpass Heinevetter, Parade Heinevetter, Offensivfoul Serbien, Gegenzug Deutschland, Kohlbacher, Tor - unbedrängt.

37. Minute, 17:14: Pusica macht den Musche. Siebenmeter. Gensheimer. Kein Tor. Gibt's doch nicht.

36. Minute, 17:14: Musche verteidigt im Kreis. Siebenmeter. Ilic. Tor.  Heinevetter hadert. War auch knapp gewesen. Wirklich.

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Franz Semper kann's auch auf Rechtsaußen.

(Foto: imago/Camera 4)

35. Minute, 17:13: Was macht Rückraummann Semper denn da auf Rechtsaußen? Weiß er selbst nicht, bevor er aber zu viel nachdenkt, versenkt er den Ball nach feinem Pass von Wiede.

34. Minute, 16:13: Weil gerade mal nicht viel los ist: Tougher Block von Finn Lemke gegen Mosic. Das sieht spektakulär aus. Und ist es auch. Den nächsten Wurf nagelt Milic an die Unterlatte und von da auf die Torlinie. Der Videobeweis wird angefragt - kein Tor. War allerdings mit bloßem Auge zu erkennen. Blöd für Deutschland eine Zwei-auf-Null-Situation beim Gegenzug wird zurückgepfiffen.

32. Minute, 16:13: Abwehr im Kreis und Foul von Drux an Marsenic. Der Fachmann weiß: Siebenmeter gibt das. Ilic steht da, zögert nicht und legt den Ball unter dem Fuß von Heinevetter hindurch ins deutsche Tor.

31. Minute, 16:12: Geht weiter.

HALBZEIT (III): "Wir sind weiter hoch konzentriert. In den ersten zehn Minuten waren wir ein bisschen zu zaghaft, danach waren wir besser im Spiel. Die Abwehr steht gut, Heinevetter hält gut. Jeder der heute spielt, soll alles geben. Wir wollen mit einem guten Gefühl nach Köln reisen", so die gewohnt rasant vorgetragene Halbzeit-Analyse von Manager Roggisch.

HALBZEIT (II): Heinevetter ist mit seinem 39. WM-Einsatz übrigens an die dritte Stelle der deutschen Handball-Rangliste gerückt. Auf mehr Einsätze als der Berliner Torwart kommen bei Welttitelkämpfen lediglich Rekordhalter Christian Schwarzer (51) und Teammanager Oliver Roggisch (44). Holger Glandorf und Pascal Hens brachten es auf jeweils 38 WM-Spiele. Sein WM-Debüt hatte der 34 Jahre alte Heinevetter bei der Endrunde 2011 in Schweden gegeben.

HALBZEIT: "Die Handbremse ist gelöst", urteilt ARD-Experte Dominik Klein. Der ehemalige Nationalspieler findet großen Gefallen am Spiel des DHB-Teams. Auch mit den vielen Wechseln des Bundestrainers ist Klein absolut einverstanden. Wir auch. Kurz sammeln - dann weitermachen.

30. Minute, 16:12: Nach einer serbischen Auszeit schickt Bundestrainer Prokop mit Wiencek, Pekeler und Jannik Kohlbacher drei Kreisläufer aufs Parkett. Ist also klar was kommen muss: Ein Rückraumwurf von Wiede. Sie haben's geahnt - die Serben nicht. Halbzeit.

28. Minute, 15:12: Die Serben melden sich mal wieder, Mosic verkürzt auf minus 3.

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Matthias Musche darf heute viel Spielzeit sammeln - die nutzt er durchaus sinnvoll.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

27. Minute, 15:11: Ballgewinn von Musche. Pass von Musche auf Pekeler. Pekeler fängt, rennt, trifft - schnörkellos.

26. Minute, 14:11: Fabian Wiede mit einer schönen Aktion. Mit Tempo geht der Berliner auf die Deckung, steigt hoch, lässt den Ball dann nochmal ticken, landet, verzögert so und trifft dann souverän.

25. Minute, 13:11: Groetzki mit einer pfiffigen Idee - einen Freiwurf spielt er direkt auf Musche, der gegen aktuell nur vier Serben (auch Drasko Nenadic sitzt nach einem Foul an Fäth) viel Platz (auf links) und Erfolg hat.

24. Minute, 12:11: Ganz bitter für die Serben, die Schiedsrichter ahnden einen Wechselfehler und schicken Mosic für zwei Minuten auf die Bank - Ballbesitz für Deutschland gibt's obendrauf.

23. Minute, 12:11: Heinevetter ist wütend auf seine Vorderleute, die nehmen die Arme nicht hoch und ermöglichen Milic einen freien Wurf aus dem Rückraum, Tor.

22. Minute, 12:10: Wieder rückt Musche ein. Diesmal ist das eine gute Idee, denn er bekommt den Ball am Kreis von Wiede und kann den erfolgreich verwerten.

22. Minute, 11:10: Matthias Musche rückt zu stark ein, wieder hat Radivojevic Platz, diesmal sogar richtig viel - keine Chance für Heinevetter.

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Steffen Fäth ist gut im Spiel.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

21. Minute, 11:9: Fäth? Trifft. Gut.

20. Minute, 10:9: Oha, da fliegt der Ball ganz knapp an Heinevetters Gesicht über den kurzen Pfosten ins Tor, Bodgan Radivojevic hat diese Mischung aus Kunstwerk und Kraft zu verantworten.

18. Minute 10:8: Ivan Mosic muss nach einem Stoßen gegen Fabian Wiede runter, Siebenmeter gibt's obendrauf. Gensheimer darf nochmal ran - und er macht's so, als hätte es den Fehlwurf vorher nicht gegeben. Übrigens: Heinevetter hat bereits sieben Paraden.

18. Minute, 9:8: Gegen 110 km/h kannste nix machen. Heinevetter kassiert 'nen Knaller von Stefan Vujic.

17. Minute, 9:7: Die Serben werfen aktuell sehr viel auf die unteren Ecken des deutschen Tores. Das freut Silvio Heinevetter. Denn in den unteren Ecken des Tores ist er ja besonders stark. Was ich sagen will: Heinevetter pariert jetzt fleißig. Eine gute Aktion von ihm veredelt Hendrik Pekeler nur sieben Sekunden später über den gegnerischen Kreis.

16. Minute, 8:7: Drux hat richtig Bock, wieder geht er mit Tempo auf das Tor, setzt dann aber völlig überraschend zu einem Hüftwurf an, der schlägt mit 103 km/h ein.

14. Minute, 7:7: Auch wenn wir kein Tor melden - klingt komisch, ist aber so - sollten Sie dies wissen: Uwe Gensheimer verwirft einen Siebenmeter. Seinen zweiten im Turnier.

14. Minute, 7:7: Durchatmen und Strecken, ist gerade ausreichend Zeit, denn jetzt dauert es doch tatsächlich zwölf Sekunden bis zum erneuten Ausgleich durch Milan Milic.

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Strobel steigt hoch - Strobel trifft.

(Foto: imago/Jörg Schüler)

14. Minute, 7:6: ... und bereits zehn Sekunden später geht Deutschland dank Strobels Tempo wieder in Führung.

14. Minute, 6:6:  Jetzt geht's plötzlich im wilden Akkord zur Sache: Ivan Mosic trifft, ...

12. Minute, 6:5: Ilic, Tor - zum Dritten.

11. Minute, 6:4: Drux steigt von ganz weit hinten in die Luft und pfeffert einfach mal drauf los, Vladimir Cupara ist zwar dran, dennoch rutscht der Ball ins Tor. Kurios - zählt trotzdem. Auf der anderen Seite zeigt Heinevetter übrigens seine zweite richtig gute Parade an diesem Abend.

10. Minute, 5:4: Oh wie schön ist Handball. Tip-Pass von Mittelmann Martin Strobel auf Patrick Wiencek am Kreis. Der Kieler dreht sich wuchtig - und trifft.

9. Minute, 4:4: Auch die Serben müssen auf einen Mann verzichten. Miljan Pusica wird von den Schiedsrichtern für ein hartes Einsteigen bestraft. Patrick Groetzki sieht Gensheimer auf der anderen Seite, der trifft. Natürlich. Schön.

7. Minute, 3:4: Foul Drux. Zwei-Minuten-Strafe für Drux. Und Siebenmeter. Ilic wackelt einmal, Heinevetter geht mit, Ilic wackelt nochmal und verlädt den deutschen Keeper dann.

7. Minute, 3:3: 91-km/h-Knaller? Vergessen Sie's! Fäth kann's härter. Viel härter. Von halbrechts nagelt er den Ball mit 113 km/h in den Knick.

6. Minute, 2:3: Die Serben dürfen gut ins Spiel starten. Wieder hat einer von ihnen im Rückraum ordentlich Platz, den nutzt Stefan Vujic für einen 91-km/h-Knaller.

5. Minute, 2:2: Wieder ein Berliner: Paul Drux bekommt nach einem Ballgewinn von Uwe Gensheimer den Ball, sprintet einmal übers Feld und setzt sich wuchtig gegen drei Serben durch. Im Fallen überwindet er dann auch noch den Keeper der Serben.

3. Minute, 1:2: Klingeling auf der einen Seite, Klingeling auf der anderen Seite, Youngster Franz Semper vom SC DHfK Leipzig trifft über die Mitte.

3. Minute, 0:2: Steffen Fäth scheitert für Deutschland, Nemanja Ilic trifft für Serbien.

2. Minute, 0:1: Mijajlo Marsenic macht den Torauftakt. Er spielt in Berlin (also im Klub).

1. Minute: Los geht's! Deutschland hat den ersten Ballbesitz. Im Tor steht übrigens zunächst der Berliner Silvio Heinevetter. Eine schöne Geste von Bundestrainer Prokop. Ebenfalls auf dem Parkett:

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17.58 Uhr: Der eigentlich verletzte Steffen Weinhold sitzt übrigens in Sportklamotten auf der Bank. Mal gucken, ob das was zu bedeuten hat, oder ob's einfach nur bequemer ist.

17.55 Uhr: Die Mannschaften betreten das Parkett. Der Hallensprecher stellt die Teams vor. Klingt nicht gerade nach einem ruhigen Abend in Berlin. Klingt eher nach einer rauschenden Abschiedsparty, denn ab Samstag geht's ja mit der Zwischenrunde in Köln weiter.

17.50 Uhr: Unterschätzen sollte die deutsche Mannschaft den EM-Zwölften aber nicht. Die Serben sind in einzelnen Spielen immer für eine Überraschung gut. "Sie haben nach dem erneuten Trainerwechsel ein junges, hungriges Team, das über starke Individualität verfügt und über eine hohe Kampfbereitschaft kommt", sagte Bundestrainer Christian Prokop. Zu den Säulen des Teams zählen Mijajlo Marsenic von den Füchsen Berlin und Nemanja Zelenovic von Frisch Auf Göppingen.

17.40 Uhr: Gucken wir mal auf den nächsten Gegner: Serbien kehrte bei der WM nach sechs Jahren wieder auf die ganz große Handball-Bühne zurück - und gab bislang ein ganz schwaches Bild ab, mit drei Punkten aus vier Spielen Den bislang einzigen Sieg holte Serbien im Spiel gegen Korea, doch selbst gegen den krassen Außenseiter stand die runderneuerte Mannschaft von Trainer Nenad Perunicic am Rande einer Blamage. Perunicic bittet die serbische Öffentlichkeit um Geduld beim Neuaufbau. "Wir haben ein sehr junges Team. Wir werden Zeit brauchen, es gibt viele neue Spieler", sagte der ehemalige Bundesligaprofi.

17.30 Uhr: Fangen wir mal mit einer guten Nachricht an (was ja allein bereits eine gute Nachricht ist): Die deutschen Handballer gehen mit 3:1-Punkten in die WM-Hauptrunde. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop profitierte am Nachmittag vom 35:26-Sieg Brasiliens gegen Korea, durch den die Südamerikaner den dritten Platz in der Gruppe A und das Weiterkommen perfekt machten. Deutschland hatte die Brasilianer mit 34:21 bezwungen. Zudem nimmt die DHB-Auswahl das 25:25 gegen Frankreich mit in die nächste WM-Phase. So, damit herzlich Willkommen zu unserem Liveticker für das Spiel gegen Serbien. Ein Spiel also vor allem für das gute Gefühl!

Quelle: n-tv.de

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