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Van Barneveld greift nochmal an Darts-Legende tritt vom Rücktritt zurück

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Da ist er wieder: Van Barneveld versucht es noch einmaml mit Darts.

(Foto: imago images/Hollandse Hoogte)

Die Sportler-Rente hat nicht lange gedauert: Raymond van Barneveld kehrt nur neun Monate nach seinem Karriereende wieder zum Darts zurück. Der Niederländer erklärt, er vermisse den Sport. Um wieder ganz oben mitspielen zu dürfen, muss der fünfmalige Weltmeister sich allerdings durchkämpfen.

Der fünfmalige Darts-Weltmeister Raymond van Barneveld will nur neun Monate nach seinem Karriereende wieder mit dem Profi-Sport anfangen. Den Rücktritt vom Rücktritt erklärte der 53 Jahre alte Niederländer am Mittwochabend überraschend auf Instagram. "Wir machen es wieder! Ich vermisse es enorm und werde mein Bestes geben, um meine Tour-Karte so schnell wie möglich zu bekommen, damit ich in Zukunft wieder auf den großen Bühnen auftreten kann", schrieb "Barney". Seinen Post, den er mit einer Siegerpose aus der Vergangenheit bebilderte, unterschrieb er mit dem Wort "Comeback".

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Van Barneveld hatte im November 2018 erklärt, dass 2019 seine letzte Saison sein würde. Er durfte nochmal in der Premier League der Profi-Liga PDC antreten. Dort kassierte er allerdings zwei heftige Klatschen - und erklärte daraufhin seinen sofortigen Rücktritt. Diesen revidierte er bereits einen Tag später und erklärte, noch bis zur Weltmeisterschaft weiterspielen zu wollen.

Im Dezember lief es dann nicht besser - bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace scheiterte er zum Auftakt gegen Darin Young aus den USA. Damals hatte der langjährige Weltklasse-Spieler über sich selbst geurteilt: "Wenn du zwei Jahre in Serie in der ersten Runde verlierst, dann bist du ein Amateur. Dann gehörst du nicht mehr in dieses Spiel. Das werde ich mir selbst bis zum Ende meines Lebens sagen."

Der Weg zurück auf die Tour wird hart: "Barney" startet in der PDC Q-School und muss sich gegen zahlreiche Rivalen eine Tour-Karte erspielen. Erst wenn das gelingt, erhält er die Zulassung für die großen Turniere. Er setzt dabei auf die Unterstützung seiner Fans: "Ich hoffe, dass ich mich dabei auf meine 'Barney Army' verlassen kann."

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid