Bei Riesenslalom in den USADeutsches Duo macht großen Schritt in Richtung Olympia

Alexander Schmid macht beim zweiten Riesentorlauf im zweiten Durchgang 14 Plätze gut. Es ist ein guter Tag für die deutschen Skifahrer, die in den USA ihrem großen Ziel Italien ein gutes Stück näher kommen. Der hohe Favorit Odermatt scheitert bereits im ersten Lauf.
Alexander Schmid ist beim zweiten Riesenslalom in dieser Saison in Copper Mountain (USA) mit einem furiosen zweiten Durchgang in die Top Ten gefahren. Der 31 Jahre alte Oberstdorfer verbesserte sich vom 24. auf den zehnten Platz. Seinen ersten Weltcup-Sieg feierte der Österreicher Stefan Brennsteiner vor Henrik Kristoffersen aus Norwegen und dem Kroaten Filip Zubcic.
Zwei weitere Deutsche platzierten sich unter den ersten 20: Fabian Gratz vom TSV Altenau lief auf dem 13. Rang ein und feierte sein bestes Ergebnis im Weltcup. Der Friedrichshafener Anton Grammel war vom achten Platz in den zweiten Durchgang gestartet, konnte aber nicht an den Lauf anknüpfen und wurde letztlich 19.
Die deutschen Skirennläufer sind den Winterspielen 2026 damit weitere Schritte näher gekommen. Schmid und Gratz sicherten sich damit jeweils die halbe Norm für Olympia in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar). Für Grammel, den dritte Deutschen im Finale, war der 19. Platz nach dem guten ersten Durchgang nicht genug für die volle Olympianorm. Schon beim ersten Riesenslalom in Sölden hatte er die halbe Norm als Elfter geschafft. Nötig ist eine Platzierung unter den ersten 8 oder zwei Platzierungen unter den ersten 15.
Der seit Jahren dominierende Schweizer Marco Odermatt war auf dem Weg zu seinem dritten Saisonsieg nach dem ersten Riesenslalom in Sölden und seinem Erfolg im Super-G, doch der Gesamtweltcupsieger schied mit deutlicher Führung bereits im ersten Durchgang aus. Auch Jonas Stockinger vom SC Herzogsreut und Hannes Amman (Mindelheim) scheiterten im ersten Durchgang. Der Münchner Linus Straßer wurde im ersten Lauf disqualifiziert.