Sport

Zwei "Heimspiele" in Wembley Die Jaguars sorgen für NFL-Premiere

imago29985585h.jpg

Das Wembley-Stadion ist in der kommenden Saison zweimal Heimspielstätte der Jacksonville Jaguars.

(Foto: imago/Action Plus)

Heimspiel in London, so heißt es für die Jacksonville Jaguars in der kommenden Saison. Und das gleich zweimal. Das Team aus Florida sorgt damit für eine NFL-Premiere. Und warum das Ganze? Nun, ganz einfach: aus finanziellen Gründen. Aber natürlich hat der sportliche Erfolg Priorität.

Die Jacksonville Jaguars tragen kommende Saison als erster Klub aus der NFL zwei Heimspiele außerhalb der USA aus. Das Team aus Florida wird an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen im Londoner Wembley-Stadion auflaufen, die Gegner stehen noch nicht fest. Der Schritt hat finanzielle Gründe.

Die Franchise nimmt bei den Spielen in London mehr Geld ein als im TIAA Bank Field. Damit wollen die Jaguars das gut 500 Millionen Dollar teure Projekt "Lot J" vorantreiben. Rund um die Arena sollen unter anderem ein Unterhaltungscenter und neue Restaurants entstehen.

Dauerkartenbesitzer bekommen wegen des doppelten "Auslandseinsatzes" 50 Prozent Rabatt auf Vorbereitungsspiele. Auch die Heimspiele im TIAA Bank Field sollen für die Treuesten etwas günstiger sein. In das Stadion passen 67.838 Zuschauer, in Wembley sind es 85.000.

Jacksonville hat seit der Saison 2013/14 immer ein Heimspiel in London absolviert. Eigentümer der Jaguars ist der aus Pakistan stammenden Milliardär Shahid Khan, der auch den Londoner Fußballklub FC Fulham besitzt. "Siege haben erste Priorität", betonte Khan bei der Bekanntgabe der London-Spiele.

Quelle: ntv.de, tno/sid