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Sevilla folgt den Wanderers EL-Rekordsieger triumphiert in Duisburg

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Fernando haut für Sevilla alles rein.

(Foto: imago images/LaPresse)

Sevillas Weg ins Finalturnier der Europa League ist nur halb so lang wie der der anderen - dafür überzeugen die Spanier doppelt. Beim römischen Gegner fliegt dafür in der zehnten Nachspiel-Minute noch ein Spieler vom Platz. Der Rekordsieger trifft nun auf englische Europa-Wanderer.

Rekordsieger FC Sevilla steht im Viertelfinale der Europa League. Die Spanier setzten sich im K.o.-Achtelfinale von Duisburg gegen den italienischen Erstligisten AS Rom mit 2:0 (2:0) durch. Wegen der Corona-Pandemie hatte im März kein Hinspiel zwischen den beiden Mannschaften stattfinden können, sodass nur ein Spiel zur Entscheidung führte. In der nächsten Runde trifft Sevilla am kommenden Dienstag (11. August/21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) auf die Wolverhampton Wanderers, die ihr Rückspiel mit 1:0 (1:0) gegen Olympiakos Piräus gewannen.

Sergio Reguilón (22.) brachte den fünfmaligen Titelträger des Wettbewerbs in der fast menschenleeren Duisburger Arena in Führung. Youssef En-Nesyri erhöhte kurz vor der Pause (44.). Roms Gianluca Mancini sah in der Nachspielzeit nach einem Foulspiel die Rote Karte (90.+10).

Sevilla erwischte den besseren Start. Abwehrspieler Jules Koundé scheiterte nach einer Ecke per Kopf an der Latte (12.). Reguilón traf zehn Minuten später nach schönem Solo. Rom hatte im Anschluss große Mühe, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen - und ließ sich auskontern. Das zweite Sevilla-Tor fiel nach einem schnellen Spielzug mit zwei Pässen, die Vorlage gab Außenstürmer Lucas Ocampos.

Zwei Spiele, zwei Tore, zweimal Abseits

Nach der Pause versuchte Rom, auf den Anschlusstreffer zu drängen, schaffte es dabei aber nicht, sich viele zwingende Chancen zu erspielen. Stattdessen traf in der 73. Minute Koundé für Sevilla ins Tor der Römer, Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden gab den Treffer aber wegen einer Abseitsstellung nicht. Éver Banega scheiterte mit einem Freistoß an der Latte (90.+1).

Wolverhampton und Piräus hatten sich im Hinspiel 1:1 getrennt. Raúl Jiménez traf nun aber bereits früh in der ersten Halbzeit per Foulelfmeter (9.). Die Griechen wurden in der Folge zwar stärker, ein Tor gelang aber nicht mehr. Ein vermeintlicher Treffer von Mady Camara wurde nach Einsatz des Videobeweises wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung nicht gegeben (28.).

Quelle: ntv.de, mra/dpa