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Umbruch nach Dinwiddie-AbschiedFC Bayern holt neuen Basketball-Hoffnungsträger aus Russland

05.01.2026, 16:29 Uhr
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Dimitrijevic im Zenit-Trikot. (Foto: IMAGO/Russian Look)

Die Ära Spencer Dinwiddie beim FC Bayern ist vorbei, bevor sie richtig beginnen konnte. Stattdessen setzen die Münchner Basketballer auf Nenad Dimitrijevic. Der kommt aus St. Petersburg in die bayrische Landeshauptstadt.

Basketball-Meister Bayern München hat auf den kurzfristigen Abschied von Spencer Dinwiddie reagiert und Nenad Dimitrijevic verpflichtet. Der 27 Jahre alte nordmazedonische Nationalspieler spielte zuletzt für Zenit St. Petersburg, wohin er im Sommer von Olimpia Mailand gewechselt war. Dimitrijevic unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende mit der Option auf ein weiteres Jahr. In zwölf Pflichtspielen für Zenit kam der Guard im Schnitt auf 12,1 Punkte und 5,8 Vorlagen.

"In Neno erweitern wir unseren Kader auf einer Position, auf der wir mehrere Verletzungen hinzunehmen hatten und nachdem Spencer nicht in der Lage war, zurückzukommen", erklärte Sportchef Dragan Tarlac. Der Vertrag mit Dinwiddie war nach nur etwas mehr als zwei Monaten aufgelöst worden. Der 32-Jährige war aufgrund eines schweren Krankheitsfalls in seiner Familie und mit dem Einverständnis der sportlichen Leitung kurz vor Weihnachten in die USA gereist.

Sein Nachfolger Dimitrijevic war 2024 bester Spieler (MVP) der osteuropäischen VTB-League. "Als wertvollster Spieler der VTB League, durch seine Entwicklungsjahre in der starken spanischen ACB und die Saison in Mailand bringt er unserer Guard-Rotation neben seiner Dynamik und Power viel Erfahrung", meinte Tarlac: "Viel Energie, Defense und in der Offense die Fähigkeiten, Lösungen zu erzwingen, für sich selbst oder für andere – auf diese Stärken freuen wir uns."

Dimitrijevic, der die Nummer 0 tragen wird, sprach von einer "Ehre" und einem "No-Brainer" - er habe demnach nicht lange über den Wechsel nachdenken müssen. "Ich wollte unbedingt zurück in die EuroLeague und möchte ab sofort mithelfen, möglichst viele Siege zu holen."

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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