Großer Ticket-Run auf NBA-SpielFranz Wagner macht den Berlinern große Hoffnungen

Erstmals kommt die NBA nach Deutschland - und dann sogar nach Berlin, der Heimat der Wagner-Brüder. Die Tickets sind begehrt und auch das deutsche Brüderpaar könnte seinen Fans hierzulande eine Freude machen.
Das erste reguläre NBA-Saisonspiel in Deutschland stößt bei Basketball-Fans auf großes Interesse. 450.000 Menschen haben sich registriert, um ein Ticket für die Spiele in Berlin (15. Januar) und London (18. Januar) zu kaufen. Am Donnerstag (20 Uhr/Amazon Prime) treffen die Orlando Magic um die deutschen Nationalspieler Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva in der Uber Arena auf die Memphis Grizzlies. Drei Tage später findet das Rematch in England statt.
Inzwischen gibt es für das Duell in Berlin nur noch einige Restkarten, die ursprünglich noch für interne Zwecke vorgesehen waren. In der Uber Eats Music Hall ist zudem eine Viewing Party geplant, für die Tickets verkauft werden. Fans aus mehr als 60 Ländern sollen für die Partie anreisen. 2028 wird es ein weiteres Spiel in der deutschen Hauptstadt geben. Außerdem plant die Liga einen europäischen Ableger - eine NBA Europe - ab Oktober 2027.
Basketball-Star Franz Wagner hofft indes nach seiner rund einmonatigen Verletzungspause auf ein Comeback beim NBA-Spiel in seiner Geburtsstadt Berlin. "Mir geht's gut. Ich habe heute ein gutes Training gemacht und schaue, wie der Fuß reagiert. Und dann hoffe ich, dass ich am Donnerstag spielen kann", sagte der 24-Jährige vor der Partie. Der deutsche Welt- und Europameister fehlt den Magic seit Dezember wegen eines verstauchten linken Sprunggelenks.
Sein Bruder Moritz dürfte beim ersten regulären Saisonspiel der Liga in Deutschland ebenso auf dem Feld stehen wie Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva. Moritz Wagner hatte erst am Sonntag nach mehr als einem Jahr Pause wegen eines Kreuzbandrisses sein Comeback gefeiert. In Orlando gab es Standing Ovations bei Wagners Einwechslung. In zehn Minuten gegen die New Orleans Pelicans kam der 28-Jährige auf acht Punkte, zwei Rebounds und zwei Vorlagen. "Ich hatte noch gar nicht Zeit, das zu reflektieren. Es war ein total emotionaler Tag", sagte er rückblickend. Da Silva hatte zuletzt Rückenbeschwerden, war aber ebenfalls am Sonntag zum Einsatz gekommen.