Sport

Für Harrods zu verdächtig Kein Zutritt für Donezk-Spieler

Einer verdächtigen Gruppe wird bei Harrods schon mal der Zutritt verweigert. Das Pikante in diesem Fall: Die abgewiesenen Spieler von Schachtjor Donezk sind angereist, um gegen den Club von Harrods-Besitzer Al Fayed zu spielen.

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Zwielichtige Gestalten? Harrods hatte Sicherheitsbedenken.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Wir müssen leider draußen bleiben: Den Fußballern von UEFA-Cup-Sieger Schachtjor Donezk ist der Zutritt zum Londoner Nobel-Kaufhaus Harrods verweigert worden, weil ihre Gruppe "zu groß und verdächtig" gewesen sei. Schachtjor war in London, um in der Europa League beim FC Fulham zu spielen, dem Klub von Harrods-Besitzer Mohamed Al Fayed.

"Die Spieler wollten die Einnahmen eines von Londons angesehenen Geschäften steigern - Harrods. Sie werden überrascht sein, aber ihnen wurde der Zugang verwehrt", teilte der ukrainische Klub auf seiner Internetseite mit: "Die Angestellten sagten, die Gruppe sei zu groß und verdächtig."

Die Profis trugen einheitliche Teamkleidung und versuchten, den Sicherheitskräften zu erklären, wer sie seien. "Aber es waren fruchtlose Diskussionen." Deshalb hätten die Spieler ihre Andenken woanders gekauft.

Harrods erklärte die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken. "Es gibt Phasen, wenn das Geschäft sehr voll ist, in denen Harrods die schwierige Entscheidung treffen muss, Gruppen den Zugang zu verweigern. Das geschieht im Interesse von Gesundheit und Sicherheit", sagte ein Harrods-Sprecher der BBC: "Es ist unnötig, zu betonen, dass wir keinen Besucher angreifen oder enttäuschen wollen, wenn wir diese Entscheidungen treffen."

Quelle: n-tv.de, sid