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Stimmen zum 32. Spieltag Keine Elfmeter, viel Euphorie

Bayerns Übergangscoach Jupp Heynckes beklagte eine in der ersten Halbzeit unruhige Leistung seines Teams, Leverkusens Trainer Bruno Labbadia indes, dass der Schiedsrichter die bajuwarischen Nerven mit zwei nicht gegebenen Elfmetern beruhigte. Dortmunds Jürgen Klopp erkannte indes an, dass in Wolfsburg mit dem VfL die bessere Mannschaft gewonnen hatte, Herthas Lucien Favre erfreut sich an der Berliner Euphorie. Und Hannovers Coach Dieter Hecking hatte sogar Mitleid mit den Karlsruhern, die gegen seine 96er eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hatten. Die Stimmen der Trainer.

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund


Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Obwohl der BVB sehr stark war, haben wir nach vorne gespielt. Und im Sturm haben wir natürlich Qualität. Und die setzt sich auf Dauer dann auch durch."

Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir haben hier nicht unverdient verloren, dennoch haben wir nicht das Gefühl, versagt zu haben. Wolfsburg hat einfach eine Wahnsinnsqualität. Wir haben abgerufen, was möglich war, und das war heute eben nur eine Niederlage. Die Höhe war am Ende eigentlich egal."

Bayern München - Bayer Leverkusen

Jupp Heynckes (Bayern München): "Wir haben in der ersten Halbzeit zu unruhig gespielt, es war wenig Bewegung im Spiel. In der Halbzeitpause habe ich den Spielern klar gemacht, dass sie anders spielen müssen. Ich weiß, wenn wir defensiv gut stehen, dass nach vorne immer etwas geht."

Bruno Labbadia (Bayer Leverkusen): "Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und hatten die besseren Torchancen. Das Einzige, was uns gefehlt hat, war der letzte Pass. In der ersten Halbzeit hat der Schiedsrichter zwei klare Elfmeter nicht gegeben, das hätte uns sehr gut getan. Was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, war nicht gut. Wir sind ineinander gefallen."

1. FC Köln - Hertha BSC Berlin

Christoph Daum (1. FC Köln): "Wir haben aus unseren Möglichkeiten fast das Maximum gemacht. Wir konnten leider aus den guten Situationen, die wir uns erarbeitet haben, kein Kapital schlagen. Da sieht man auf der anderen Seite dann die Qualitäten einer Mannschaft wie Hertha BSC. Der Anschlusstreffer kam leider zu spät. Vom Einsatz her war das klasse, was wir heute gemacht haben."

Lucien Favre (Hertha BSC Berlin): "Wir haben jetzt noch zwei Spiele, und es sind noch sechs Punkte zu vergeben. In Berlin herrscht jetzt natürlich Euphorie, und das Stadion wird am Samstag voll sein. Das ist eine gute Situation für den Verein, und wir wollen bis zum Schluss unser Bestes geben."

Karlsruher SC - Hannover 96

Edmund Becker (Karlsruher SC): "Das ist ein ganz bitterer Tag für uns. Das Spiel war symptomatisch für die ganze Saison. Wir haben zu Beginn Fußball mit Leidenschaft gespielt und sind verdient in Führung gegangen. Dann haben wir uns in drei Minuten alles kaputt gemacht. Danach war die Mannschaft am Boden."

Dieter Hecking (Hannover 96): "Es tut mir leid, dass die Stimmung in Karlsruhe nicht so gut ist, aber nach einer halben Stunde war meine Stimmung nicht die beste. Was wir bis dahin abgeliefert haben, war nicht in Ordnung. Nach dem 0:2-Rückstand hat meine Mannschaft aber dagegen gehalten. Dafür muss ich ihr ein Kompliment machen."

Quelle: ntv.de

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