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2. Fußball Bundesliga Mainz träumt weiter

Der FSV Mainz hat zum Abschluss des 24. Spieltages der zweiten Fußball-Bundesliga den zweiten Tabellenplatz zurückerobert und darf weiter vom Bundesligaaufstieg träumen. Mit 4:1 (1:0) bei LR Ahlen feierte das Team von Trainer Jürgen Klopp seinen achten Auswärtssieg in dieser Saison und liegt mit 48 Zählern vor den Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth (47) und Arminia Bielefeld (46). Ahlen dümpelt nach seiner dritten Heimniederlage weiter im Niemandsland der Tabelle. Die Treffer für Mainz erzielten Dennis Weiland (29.), der Schweizer Blaise N Kufo (52.), der Ukrainer Andrej Woronin (86.) und Michael Thurk (90.). Marcus Feinbier sorgte mit seinem 14. Saisontor zum 1:2 in der 79. Minute zwischenzeitlich noch einmal für Spannung.

Zuvor hat bereits Eintracht Frankfurt die Chancen im Kampf um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga gewahrt. Die Hessen gewannen gegen den MSV Duisburg am Ende verdient 2:0 (0:0) und konnten den Abstand auf den dritten Tabellenplatz verkürzen.

Auch der VfL Bochum bleibt weiter im Rennen um den Aufstieg. Der Club siegte wenn auch mühevoll beim abstiegsbedrohten SV Babelsberg 03 mit 2:1 (1:1). Dagegen wartet der SSV Reutlingen weiter auf den ersten Sieg des Jahres. Gegen Erstliga-Absteiger SpVgg Unterhaching kamen die Schwaben nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Zuvor hatte bereits der 1. FC Union Berlin seine Aufstiegambitionen noch einmal verdeutlicht. Im Duell der Aufsteiger setzten sich die Berliner bei Schweinfurt mit 1:0 (0:0) durch und feierten dank des entscheidenden Tores von Petar Divic (47.) den vierten Sieg in Folge.

Hingegen hat ausgerechnet Bruno Labbadia seinem ehemaligen Klub Arminia Bielefeld in dessen Bemühungen um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen Dämpfer verpasst. Der frühere Arminia-Torjäger erzielte beim 1:1 (1:0) zwischen dem Karlsruher SC und den Ostwestfalen den Treffer für den Aufsteiger, der damit zugleich seine Negativserie von drei Niederlagen in Folge stoppte und sich im Abstiegskampf einen wichtigen Punkt sicherte.

KSC weiter angeschlagen

Unterdessen verschärft sich mit dem Rücktritt des Präsidenten Detlef Dietrich die sportlich und wirtschaftlich prekäre Lage des Karlsruher SC. Der Steuerberater trat auf der Mitgliederversammlung am Freitagabend überraschend von seinem Amt zurück. In der Verantwortung stehen damit vorerst Vizepräsident Michael Steidl und Rolf Hauer, der wenige Stunden vor dem Dietrich-Rücktritt in den Vorstand gewählt worden war.

Quelle: ntv.de