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Teamkollege verrät Klausel Messi kann Barcelona ablösefrei verlassen

"Geh noch nicht!" Gerard Piqué umarmt seinen Freund und Kollegen Lionel Messi.

(Foto: imago images / VI Images)

Lionel Messi gehört zu den besten Fußballern der Welt, sein Marktwert wird trotz seiner 32 Jahre auf 150 Millionen Euro geschätzt. Und dennoch: Wenn Messi will, kann er offenbar im Sommer 2020 zu einem anderen Verein wechseln, ohne dass der FC Barcelona einen einzigen Cent erhält.

Gerard Piqué, Innenverteidiger des spanischen Top-Klubs FC Barcelona, dürfte mit einem Interview für schlaflose Nächte bei den Fans des spanischen Meisters sorgen. In der Radiosendung "El Larguero" bestätigte er nämlich ein heißes Gerücht: Lionel Messi, Superstar, Gesicht und Kapitän des FC Barcelona, kann den Klub im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Auf dieses Recht hat er bei seiner Vertragsverlängerung 2017 angeblich bestanden. Die bekannte Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro gilt demnach zwar weiterhin, allerdings kann Messi seinen Vertrag zu jedem 30. Juni einseitig auflösen.

Beunruhigt ist Piqué indes nicht. "Wir alle kennen Leos Verbindung mit Barça, und deswegen mache ich mir überhaupt keine Sorgen." Denn Messi ist bereits 19 Jahre im Verein, kam mit 13 Jahren aus Argentinien in Barças berühmte Fußballschule "La Masia". Seit 2005 spielt er für die Profis und entwickelte sich dort zum vielleicht besten Spieler der Geschichte. Mit ihm konnte Barcelona zehn Mal die spanische Meisterschaft und vier Mal die Champions League gewinnen, er selber wurde fünf Mal zum Weltfußballer gewählt.

Winkt er bald zum Abschied?

Winkt er bald zum Abschied?

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Piqué sagt deswegen: "Er hat es sich verdient, frei entscheiden zu dürfen." Sollte er tatsächlich einen Wechsel in Betracht ziehen, hätte wohl Manchester City die besten Chancen. Beim englischen Meister sitzt nämlich Messis Mentor und Ex-Barcelona-Trainer Pep Guardiola auf der Trainerbank. Den beiden Männern wird eine besondere menschliche sowie fußballerische Verbindung nachgesagt. Unter Guardiola reifte Messi zwischen 2007 und 2012 zum absoluten Weltklassespieler. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sich der Kapitän lediglich ein Druckmittel sichern wollte, um mehr Einfluss unter anderem auf die Transferpolitik des Vereins nehmen zu können.

Quelle: ntv.de, jwe