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Zehn Minuten ohne Herzschlag Motorrad-Pilot stirbt nach Dakar-Unfall

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Edwin Straver erlitt bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen. Diesen ist der Niederländer nun erlegen.

(Foto: REUTERS)

Die diesjährige Rallye Dakar fordert ihr zweites Todesopfer. Der niederländische Motorrad-Pilot Edwin Straver verstarb eine Woche nach seinem schweren Unfall auf der vorletzten Etappe. Der 48-Jährige ist damit der 69. Mensch, der bei der Rallye Dakar ums Leben kam.

Nach seinem Sturz bei der Rallye Dakar ist der niederländische Motorradfahrer Edwin Straver gestorben. Wie die Organisatoren des Rennens mitteilten, erlag der 48-Jährige seinen schweren Verletzungen. Die Veranstalter wurden nach eigenen Angaben am Vormittag von der Familie des Verstorbenen informiert. Der Niederländer ist das 69. Todesopfer bei der Rallye Dakar.

Straver, der seine dritte Dakar bestritten hatte, stürzte auf einer KTM bei eher langsamer Geschwindigkeit, der 48-Jährige erlitt dabei allerdings einen Wirbelbruch. Laut Medienberichten musste er wiederbelebt werden, weil er "zehn Minuten lang keinen Herzschlag hatte". Am Mittwoch wurde er von Riad zurück in die Niederlande geflogen. Dort wurde erneut festgestellt, dass die Kopfverletzungen zu schwer waren.

Die 42. Auflage des legendären aber eben auch gefährlichen Wüstenrennens war zuvor schon vom Tod des portugiesischen Motorrad-Piloten Paulo Goncalves auf der siebten Etappe überschattet worden. Er war der erste verunglückte Fahrer seit fünf Jahren.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid