Sport

Olympia Doping Mühlegg will klagen

Ski-Langläufer Johann Mühlegg will beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) die Rückgabe der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bei den Winterspielen aberkannten Goldmedaille über 50 km einklagen. Der für Spanien startende Allgäuer war in Salt Lake City nach seinem Olympiasieg über 50 km des Blutdopings überführt worden.

Der Deutsch-Spanier hat damit als letzter Hauptbeteiligter in der olympischen Epo-Doping-Affäre das Internationale Sportschiedsgericht (CAS) in Lausanne angerufen, das wahrscheinlich im Juli über die "Sammelklagen" entscheiden wird.

Zuvor hatten bereits die beiden Russinnen Olga Danilowa und Larissa Lasutina gegen ihre Disqualifikation geklagt. Am Montag kamen Anträge der Nationalen Olympischen Komitees von Norwegen und Kanada sowie acht ihrer Athleten vor dem CAS hinzu, den drei Akteuren auch die noch verbliebenen Medaillen abzuerkennen.

Würde dem Antrag entsprochen, wäre Norwegen mit 13 Mal Gold nachträglich vor Deutschland (12) Sieger der Nationenwertung bei den Winterspielen. Hinter Mühlegg hatten sich Thomas Alsgaard und Frode Estil im Jagdrennen zeitgleich Silber geteilt.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen