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"Große Gefühle" und großes Tennis Nadal sichert sich WM-Halbfinale und Nr. 1

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Seit seinem Comeback im Februar spielt Rafael Nadal hochklassiges Tennis. Der Lohn ist die Nr. 1 am Jahresende.

(Foto: REUTERS)

Knapp, aber ohne Satzverlust bezwingt der Spanier Rafael Nadal bei der Tennis-WM den Schweizer Stanislas Wawrinka. Damit steht Nadal vorzeitig im Halbfinale - und stellt nebenbei sicher, dass er das Tennisjahr als Nr. 1 beendet.

Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal hat bei der Tennis-WM in London mit seinem zweiten Sieg als erster Spieler das Halbfinale erreicht. Der Spanier setzte sich denkbar knapp gegen Stanislas Wawrinka mit 7:6 (7:5), 7:6 (8:6) durch und bleibt damit auch zum Jahresende die Nummer 1 der Welt. "Das sind große Gefühle heute, es ist das perfekte Szenario, um am Jahresende die Nummer eins zu sein", sagte Nadal. "Das war einer der besten Dinge, die ich in meiner Karriere geschafft habe".

Zuvor hatte sich der Serbe Novak Djokovic noch Hoffnungen machen dürfen, seinem Rivalen den Spitzenplatz wieder abzunehmen. Nadal hatte auch die Jahre 2008 und 2010 jeweils als Bester der Weltrangliste abgeschlossen. Nach einer sieben Monate langen Verletzungspause feiert der Sandplatz-Spezialist seit Februar ein beeindruckendes Comeback auf der ATP-Tour und holte sich unter anderem die Titel bei den French Open in Paris und den US Open in New York.

Bilanz bleibt makellos

Mit seinem Erfolg gegen Wawrinka hielt Nadal auch seine makellose Bilanz gegen den Schweizer aufrecht. Er gewann gegen den Weltranglisten-Achten bislang alle zwölf Partien ohne einen Satzverlust. "Das Match war wirklich schwer heute, Stan hat großartig gespielt", lobte der Turnier-Mitfavorit seinen Gegner.

2:13 Stunden musste der 27-Jährige diesmal kämpfen, um sich den Sieg zu sichern. Im zweiten Durchgang gab er dabei eine 4:1-Führung wieder her.

In seiner letzten Vorrunden-Partie in der Gruppe A trifft Nadal auf Tomas Berdych. Dem Tschechen gelang am Mittwochabend bei seinem zweiten Auftritt in London sein erster Sieg. Der Weltranglisten-Sechste bezwang David Ferrer aus Spanien 6:4, 6:4. Berdych hat damit in der Gruppe A ebenso einen Sieg auf dem Konto wie Wawrinka, gegen den er zum Auftakt verloren hatte.

Quelle: ntv.de, dpa

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