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Gespür für den Wind Neuseeland legt im America's Cup vor

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Die Perspektive täuscht: Die USA zogen zweimal den Kürzeren.

(Foto: AP)

Mit einem Minuspunkt gestartet - und gleich die Führung übernommen: Im Rennen um den America's Cup hat Neuseeland eine erste Duftmarke gesetzt. Zum Auftakt hat Vorjahressieger USA zweimal das Nachsehen.

Der erste Schritt zur Revanche ist getan: Neuseeland hat die ersten beiden Finalduelle beim 35. America's Cup vor Bermuda gegen Team Oracle USA deutlich für sich entschieden und in der Neuauflage des spektakulären Duells von 2013 vorgelegt. Die Kiwis um Skipper Peter Burling führen nach zwei Rennen mit 1:0. Da der Titelverteidiger die erste Qualifikationsrunde gewonnen hatte, startete Neuseeland mit einem Minuspunkt.

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Nach einem Fehlstart von Skipper Jimmy Spithill, der den dritten Titel nacheinander anstrebt, mussten die USA im ersten Rennen direkt einem Rückstand hinterhersegeln. Rio-Olympiasieger Burling (49er) nutzte diesen Vorteil trotz eines Fehlers im letzten Leg und brachte 30 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Kiwis den besseren Start und brachten früh über eine Minute zwischen sich und die USA. Mit besserem Gespür für den Wind holte Spithill den Rückstand zwar auf, ein grober Fehler der USA brachte jedoch Neuseeland wieder klar in Front.

"Wir hatten beim ersten Start Software-Probleme", sagte der enttäuschte Spithill: "Der zweite Start war besser, aber nicht gut genug. Wir hatten noch viele Möglichkeiten, haben sie aber nicht genutzt." Die nächsten beiden Rennen finden am Sonntag (19.00 Uhr) statt. Sieben Siege sind im diesjährigen Finale zum Gewinn des prestigeträchtigsten Segelwettbewerbs der Welt notwendig.

Bei der Ausgabe des America's Cup 2013 hatte Neuseeland nach einer 8:1-Führung den Sieg noch mit 8:9 gegen die Amerikaner aus der Hand gegeben. Die USA sind mit 29 Triumphen Rekordsieger, Neuseeland hat die begehrte Trophäe 2000 und 2003 gewonnen.

Quelle: ntv.de, jwu/sid