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Herzstillstand nach Sturz Paulo Gonçalves stirbt bei Rallye Dakar

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Paulo Gonçalves war bereits zum 13. Mal bei der Rallye Dakar dabei.

(Foto: imago images/VI Images)

Die Rallye Dakar wird von einem Todesfall erschüttert. Der so erfahrene Motorrad-Pilot Paulo Gonçalves stürzt auf der siebten Etappe. Der Dakar-Zweite von 2015 ist bereits bewusstlos, als die Rettungskräfte eintreffen. Im Krankenhaus kann nur noch sein Tod festgestellt werden.

Der portugiesische Motorradpilot Paulo Gonçalves ist bei der Rallye Dakar tödlich verunglückt. Der 40 Jahre alte Routinier kam auf der siebten Etappe von Riad nach Wadi al-Dawasir in Folge eines Sturzes ums Leben. Wie die Veranstalter informierten, geschah das Unglück auf dem Streckenabschnitt nach 276 Kilometern. "Die gesamte Dakar-Karawane spricht den Freunden und Verwandten ihr aufrichtiges Beileid aus", hieß es in einem Tweet. Der Portugiese ist das 68. Todesopfer in der Geschichte der Veranstaltung.

Gonçalves absolvierte sein Dakar-Debüt bereits 2006 und war schon zum 13. Mal dabei. Viermal kam er unter die Top 10. Im Jahr 2015 schloss er das Rennen als Zweiter hinter Marc Coma aus Spanien ab. Bei der aktuellen Austragung hatte er nach sechs Etappen auf Rang 46 gelegen. Der Unfalltod des Motorrad-Piloten hat nun auch in Erinnerung gerufen, wie gefährlich dieses Event auch im Jahr 2020 noch ist. Seit 2016 war während der Rallye zwar niemand mehr ums Leben gekommen, das Risiko fuhr bei diesem so viel kritisierten Abenteuer dennoch immer mit.

Nachdem um 10.08 Uhr ein Notruf bei den Veranstaltern eingegangen war, erreichte ein Hubschrauber den Fahrer, der nach einem Herzstillstand bewusstlos war, nur acht Minuten später. Nach mehreren Wiederbelebungsversuchen vor Ort wurde Gonçalves in ein nahes Krankenhaus gebracht. Dort konnte er nur noch für tot erklärt werden. Über den Hergang des Unfalls ist noch nichts bekannt. Das Querfeldein-Rennen bleibt eben ein Risiko, obwohl die Organisatoren in den vergangenen Jahren viel in die Sicherheit investiert haben. So geben im Notfall GPS-Sender an den Fahrzeugen Signale zur genauen Ortung.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid