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Ski-Ass Rebensburg entäuscht Robinson hängt Shiffrin sensationell ab

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Hoch die Tassen: Alice Robinson.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Für die Deutsche Viktoria Rebensburg verläuft der Start in die alpine Skisaison alles andere als zufriedenstellend. Auf dem Podium nach dem Riesenslalom in Sölden steht Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin - völlig überraschend hinter der 17 Jahre alten Sensationssiegerin Alice Robinson aus Neuseeland.

Die deutsche Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg hat beim Saisonstart in Sölden nur den 13. Platz belegt und ist dabei auch von Überraschungssiegerin Alice Robinson aus Neuseeland geschlagen worden. Die erst 17 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin war beim Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher 1,73 Sekunden schneller als Rebensburg. Was aber einer kleinen Sensation gleichkommt ist die Tatsache, dass Robinson Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA mit 0,06 Sekunden Rückstand auf Rang zwei verwies.

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Dieses Mal nur Zweitschnellste: Mikaela Shiffrin.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Für die Neuseeländerin war es das erst elfte Weltcup-Rennen ihrer Karriere. Schon beim Weltcup-Finale im März hatte sie mit Rang zwei für eine große Überraschung gesorgt. Dritte in Sölden wurde Tessa Worley aus Frankreich. "Sie hat ihre Vorteile durch ihr Alter und die Unbekümmertheit", sagte Rebensburg der ARD. "Ich habe meine Vorteile auch durch mein Alter, durch die Erfahrung. Ich versuche meine Schlüsse daraus zu ziehen und dann im nächsten Rennen wieder anzugreifen."

Bis zum nächsten Riesenslalom in Killington im US-Bundesstaat Vermont sind fünf Wochen Zeit. Auf den dritten Platz hatte Rebensburg, die in Sölden schon zwei Mal gewonnen hatte, 1,37 Sekunden Rückstand. Zuletzt hatte Rebensburg bei erfolgreicher Zielankunft im Januar 2018 in Kranjska Gora als Elfte die Top Ten verpasst. Lena Dürr wurde 18. und holte damit erstmals seit drei Jahren wieder Punkte im Riesenslalom. "Der Hammer, dass das gleich im ersten Rennen so klappt. Den Schwung kann ich mitnehmen in die nächsten Rennen", sagte sie. Marlene Schmotz verpasste hingegen das Finale der besten 30.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa